Vízügyi Közlemények, 2002 (84. évfolyam)
1. füzet - Kozák Miklós: A vízerő-hasznosítás és a lefolyás-szabályozás, mint a fenntartható fejlődés alapjai
A vízerő-hasznosítás és a lefolyás-szabályozás, mint a fenntartható fejlődés alapjai 117 regulations. In this context giving support to all scientific research, which deals with the new possibilities of power generation, is of utmost importance. Power generation by nuclear fusion energy had 30 years ago been promised by the end of the millennium. Now this was postponed to the end of this century. — In the beginning of the third millennium one can formulate the law of utilising hydropower as follows: The hydropower, the utilisation of which was not economical in the past, can be such today and will eventually become economical in the future. This also refers to other renewing and renewable resources, which are yet too expensive to use. Safer future and social development can only be secured by making more use of professional expertise and by restricting the meeting of selfish interests. * * * Wasserkraftnutzung und Abflußregelung als Grundlagen einer nachhaltigen Entwicklung von Prüfern. Dr.-Ing. Miklós KOZÁK, DSc. Die Existenz der Menschheit wird im XXI. Jh. u.a. von folgenden schwerwiegenden Tendenzen gefährdet: — die einander gegenseitig zerstörenden Prozesse der Produktionsverfahren und unserer Lebensführung, — die Tatsache, daß bei den Entscheidungen oft nicht die Fachmäßigkeit, sondern die rasch vergänglichen politischen Interessen zur Geltung kommen, — die rasche Zunahme der Anzahl der — sowohl von Wissenschaft und Fachkenntnissen — „unabhängigen Experten", dis sich als Polyhistoren aufspielen. Auch die Losung „nachhaltige Entwicklung" wurde völlig verleiert, da sie mit unserer heutigen verschwenderischen Lebensführung (und falschen Lebensphilosophie) überhaupt nicht gewährleistet werden kann, also als eine pure Gaukelei funktioniert. Ein typisches Beispiel dafür ist die mit dem Wasser und der Energiewirtschaft zusammenhängende, selbstbetrügerische Anschauungsweise. Gewisse Leute meinen, daß das höhere Investitionskosten fordernde, eine sich erneuernde Energiebasis nutzende Wasserkraftwerk mit den kalorischen Kraftwerken „nicht konkurrenzfähig" sei. Man vergißt dabei, daß die zwei Arten der Energieerzeugung untereinander unvergleichbar sind, da die kalorischen Kraftwerke, unvergeltlich, die der Erde geraubten, sich rasch erschöpfenden Stoffe verzehren. Wasserkraftwerke werden in aller Welt in einem immer rascheren Tempo erbaut (Tabelle T), während in Ungarn gerade das Gegenteil geschieht. Die Menschheit hat schon vor langem erkannt, daß zur Energiegewinnung sowohl sich erneuernde (Sonne, Wasser, Wind, geothemische Energie, Wellengang) als auch emeubare (Bio-, Wasserstoff-) Energiequellen zur Verfügung stehen. Von all diesen Quellen hat sich die Wasserkraft als die ergebnisreichste bewährt. Am Anfang des dritten Jahrtausends ist der globale Energieverbrauch 15.000 TWh/Jahr und er kann bis 2050 sogar die 45.000 TWh/Jahr erreichen. Die Verantwortlichkeit für die Luftverschmutzung der kalorischen Kraftwerke geht aus Bild 2 hervor. Es ist also offensichtlich, daß die sich erneuernden Energiequellen in der Zukunft eine entscheidende Rolle sowohl in der Stabilisierung des Klimas, als auch in der Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung spielen müssen. Die bisherigen Erfahrungen mit den vor über 100 Jahren errichteten und seitdem betriebenen Wasserkraftwerken beweisen, daß sie die reinste grüne Energie liefern. Ange-