Vízügyi Közlemények, 1998 (80. évfolyam)

1. füzet - Deák J.-Liebe P.-Deseő É.: A felszín alatti vizek minőségének országos jellemzése

82 Deák J.— Liebe P.—Deseő E. Hydrokarbonat, chemischer Sauerstoffbedarf und pH) steigen mit der zunehmenden Tiefe der Schichten endeutig an, wobei neben dem Nitratgehalt auch die Gesamthärte und der Sulfatgehalt ebenso eindeutig abnehmen. Der Eisen- und Mangangehalt der Schichtenwässer ist im Tiefenbereich von 20 bis 200 m (G R 1-G R 3) am höchsten. Im Laufe der im Landesmaßstab erfolgten Auswertung der Qualität unserer unterirdischen Wäs­ser wurde nachgewiesen, daß die häufigsten Wasserqualitäts-Probleme der für Trinkwasserzwecke geförderten Schichtenwässer (Eisen, Mangan, Ammonium, Arsen, Methan, hoher organnischer und gelöster Stoffgehalt, geringe Härte natürlichen Ursprungs sind, also nicht beseitigt werden können. Diese Komponenten gelangen, infolge der während der unterirdischen Wasserströmung zwischen Gestein und Wasser auftretenden Wechselwirkungen ins Wasser. Sie können nur durch Wasserauf­bereitung, Wassermischung oder nötigen falls durch Einstellung der Wasserförderung bekämpft wer­den. Die Geborgenheit eines Wasserdargebots vor anthropogener Verschmutzungen von der Lando­berfläche garantiert also noch keineswegs eine einwandreife Trinkwasserqualität. Unter den systematisch gemessenen wasserchemischen Komponenten kann z. Z. allein vom Nitratgehalt auf eine der Oberfläche entstammenden Verschmutzung geschloßssen werden. Bei den als am meisten verletzbaren bodennahen Grundwasser-, Karstwasser- und Uferfiltratsdargeboten we­ist die durchschnittliche Nitrat-Konzentration von 15 mg/1 eindeutig auf einen Ursprung von der Oberfläche hin. In den Schichtenwässem kommt Nitrat nur äußerst selten, undzwar gewöhnlich in der Nähe der Entblößungen der wasserführenden Schichten vor. An solchen Stellen gelangt nämlich das potentiell vorschmutzte bodennahe Grundwasser unmittelbar in die wasserführende Haupt­schicht, was durch die bei der Wasserförderung entstehende Depression nur noch beschleunigt wird. Außer dem Nitrat können auch andere Verschmutzer (organische und anorganische Schmutz­stoffe, Pestizide) mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls in die wasserführenden Schichten gelangen. Diese werden jedoch z.Z. noch nirgends systematisch gemessen, obwohl sie für die Gesundheit weit gefährlicher sind, als das Nitrat (Tabelle 2.). Das Auftauchen des Oberflächenwassers im Schichtenwasser kann, innerhalb einer Zeitspanne von 50 Jahren, mittels Tritium-Analysen nachgewiesen werden. Das Vorkommen von Tritium im Schichtenwasser deutet daraufhin, daß das unter 50 jährige Niederschlagswasser, meistens infolge einer durch Grundwasserförderung herbeigeführten Depression, die wasserführende Schicht bereits erreicht hat. * * * Характеристики качества подземных вод страны ДЕАК Йожеф, dum. геофизик, ЛИБЕ Пал, àurm. инженер, Д-р ДЕЖЕ Ева, дипп. инженер В Венгрии 90% питьевого водоснабжения базируется на подземных водах. Годовое количество забора воды при помощи 6000 скважин составляет более 1 млрд мЗ. Оценка качества воды по стране осуществляется на базе данных систематического измерения 12 химических компонентов в процессе эксплуатации скважин. Оценка качества необработанной (свежей) воды забора была произведена с учётом санитарно-допустимого предела согласно государственному стандарту по питевой воде. Опыты показывают, что средние величины по типам подземных вод может превышать допустимого предела только для железа, марганца и аммонии. Для железа и марганца, при некоторых типах подземных вод и для аммонии не только средние величины измерения, но и величины определенной повторяемое™ могут быть значительными. Химическая потребность кислорода и мягкость воды (меньше 50 мг/л СаО) может вызывать проблему для глубокозалегаюших подземных вод, а нитрат в отдельных случаях для карстовой, грунтовой воды и воды береговой фильтрации.

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