Vízügyi Közlemények, 1998 (80. évfolyam)

3. füzet - Kucsara Mihály: Az erdő csapadékviszonyainak vizsgálata

476 Kucsara Mihály einem geringeren Niederschlagsschwellwert ein und nimmt auch rascher zu. Vergleicht man einen gleichaltrigen Buchen- und Fichtenbestand miteinander, so kann man feststellen, daß von einem Nie­derschlag von 20-30 mm im ersteren über dreimal soviel ab den Stämmen abfließt, als im letzteren. Die Verteilung des freiräumigen Niederschlags innerhalb des Baumstandes wurde unter An­wendung der Merriamachen Funktionen in Tabelle II ermittelt. Der errechnete fünfjährige Mittelwert eines junges Buchenbestand ist 29,0%. Auf die Oberflä­che des am Boden liegenden dürren Laubes gelangt im Durchschnitt 366,5 mm.a~' Niederschlag. 15,7% dieses sog. Bestandsniederschlags fließt an den Baumstämmen ab, was 11,2% des freiräumi­gen Niederschlags bedeutet. Die fünfjährige durchschnittliche Interzeption des jungen Fichtenbestandes liegt bei 38,0%. Zwischen dem geringsten (31,1%) und dem höchsten Wert (43,0%) besteht ein Verhältnismäßig bet­rächtlicher, 11,9%-igerUnterschied. (Derselbe Unterschied istbeimjungen Buchenbestand lediglich 7,1%.) Der Baumstammabfluß des Fichtenbestandes variéért zwischen 2,9 und 3,6%; der fünfjährige Mittelwert ist 3,2%. Durch die Baumkronen des jungen Fichtenbestandes fällt um 9% weniger Niederschlag durch, als durch diejenigen des jungen Buchenbestandes. Des größte Teil (8%) dieses Unterschiedes meldet sich beim Baumstammabfluß. Dies bedeutet aber, daß der Unterschied zwischen den die Oberfläche des dürren Laubes erreichenden Wassermengen äußerst gering ist. Der für die mit mittelaltrigem Fichtenbestand beflanzten Versuchsparzelle errechnete Interzep­tionswert ist 36,7%, also um 1,3% niedriger, als bei dem jungen Fichtenbestand, was wohl mit der Spärlichkeit des älteren Bestandes zusammenhängt. Der Baumstammabfluß liegt beim mittelaltrigen Fictenbestand, in lOjährigem Durchschnitt, bei 2,6%, also um 0,6% niedriger, als beim jungen Fich­tenbestand. Dieser Unterschied bedeutet im Jahresdurchschnitt lediglich 13,6 mm zusätzlichen Nie­derschlag. Der durch die Baumkronen jährlich fallende Niederschlagsteil des mittelaltrigen Fichten­bestandes ist etwa derselbe, als bei dem jungen Fichten- und Buchenbestand. Die Menge oder der Anteil der Interzeption hängt vielmehr von der Vereilung der kleinen Nie­derschlagsereignisse, als von derjenigen der größeren ab (Bild 8). Die Summe der aus den die 10 mm nicht erreichenden Niederschlägen stammenden Interzeption liegt bei 47,6% der Gesamtinter­zeption des Buchenbestandes und bei 59,3% deijenigen des Fichtenbestandes. Dagegen ist das Ge­wicht der Großniederschläge wesentlich geringer. Zum Beispiel liegt die Interzeption der die 20 mm übertreffenden Niederschläge im Buchenbestand bei 13,6% und im Fichtenbestand bei 20,9%. * * * Исследования условий осадка в лесу Д-р КУЧА РА михай, дийл. лесный инженер При исследовании влияния деревьев в лесу на разделение осадка автор исходил из формул Хортона и Мериям (рис. 1). Было создано три измерительных площадки для измерения ин­терсепции (рис . 2 и 3). Наблюдения произвелись в двух периодах: в 1986-89 гг. и 1993-95 гг. Изменения деревьев на измерительных площадках показано на рис. 4. В процессе обработки данных по парным значениям интерсепции и расчитанных осадков автором были выделены интервали по осадкам согласно таблице I., потом были расчитаны сред­ние по этим интервалам величины интерсепции и расчитанных осадков. В разные интервали попало разное число измеренных данных, что было учтено с помощью взвешивания. Для описывания связи интерсепции и осадка были приняты с одной стороны зависимости типа Мериям (зависимости 7, 8 и 9), с другой стороны зависимости типа Вейхе (зависимости 10, 11 и 12). Зависимости типа Мериям и Вейхе, расчитанные по данным (по средним по интер­валам величинам) 10-летнего наблюдения на трёх измерительных плоаадках, показаны на рис. 6.

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