Vízügyi Közlemények, 1997 (79. évfolyam)
3. füzet - Dombay Gábor: Korrózió az ivóvízelosztó hálózatban
Korrózió az ivóvizeiosztó hálózatban 359 den. Der Verfasser faßt die neuesten Ergebnisse der Untersuchungen zusammen, die mit den Kennzahlen von Langlier, Larson (Gl. (5) und (6) und Riddick (7) durchgeführt wurden. Es werden die im Zusammenhang mit der Korrosion von Eisen- und Stahlrohren auftretenden wichtigeren probleme und Phänomena geschildert. Die Bedeutung und die Charakteristika der Schutzschicht-Entstehung können anhand des Siderit-Modells untersucht werden. Eine lokale Zelle der Sauerstoff-Konzentration kann die Tuberkel- und Pitting-Bildung beschleunigen (Bild 2). Eine Bleikorrosion kann die hygienische Gefährlichkeit des Trinkwassers erhöhen, so daß sie unbedingt zu beheben ist. Bild 3 zeigt den Zusammenhang zwischen zunehmender Verweilzeit, abnehmendem Bleikonzentration. Die Kupfer-Korrosion wird im allgemeinen mit Gleichungen (9) bis ( 11 ) beschrieben. Laut neuester Untersuchungen können bestimmte organische Mikroverschmutzer eine wichtige Rolle bei der Verhütung der Kupfer-Korrosion spielen. Demzufolge kann eine fortschrittliche Beseitigung des organischen Stoffes durch die Aufbereitungsanlage auch zu einer erhöhten Kupfer-Korrosion führen. Im Falle der galvanisierten Stahlrohre betont der Verfasser die Bedeutung des Verhältnisses der Durchlaufzeit zu den Verschmutzer-Profilen (Bild 4). Die Korrosion von Asbestzement-Rohren kann zu hygienischen Problemen führen, wobei die Gefährdung durch Asbestzement-Fäden enthaltendes Trinkwasser noch immer nicht genug bekannt ist. Eisens(II)-Verbindungen können die Asbestzement-Korrosion einigermaßen hemmen. Es werden die korrosionhemmenden Eigenschaften der Phosphate, der Ortho- in Polyphosphate und der Silikate erörtert. Vor allem wird die Wichtigkeit der kombinierten Anwendung verschiedener Hemmstoffe betont. Das Wasserverteilungssystem soll vom Gesichtspunkt der Reaktorkinetik untersucht werden, wobei die Beziehungen zwischen Wasseraufbereitung, Betrieb und Korrosionsprozessen berücksichtigt werden müssen.