Vízügyi Közlemények, 1986 (68. évfolyam)

3. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

412 Szekeres J. és Szuromi A. Discharge measurements executed from moving boats used for the classification of water quality time-series by Dr. J. SZEKERES, С. E. and A. SZUROMI, С. E. Discharges can be determined not only by the usual standing-boat method, or from a bridge, but also from moving boats. The advantages of this latter can be summarized in the following: shorter measuring time, no need for an extended rope and anchorage. The disadvantage is: less accuracy although in an insignificant degree. In case of executing discharge measurements from a moving boat, one should proceed in a cross-sectinal direction with constant speed. The measuring device should be submerged and suspended at constant depth. As a result, the resultant velocity of boat and water is measured. If the velocity of the boat is known that of the water can be estimated (Fig. I). In order to determine and increase the accuracy of observations, experimental measurements were carried out in different sections between the two banks and different depths, back and forth (Fig. 2). Then the velocities were calculated from distance ( 1 ), time (t ), and the number of revolutions (/), (Fig. 3). To store the results, a data-processing system was set up on a HP-97 microcomputer. Discharges were calculated then by this computer. The results of discharge measurements executed from a moving boat were compared to those obtained by the traditional approach of using the rating curves (Table I). These indicated that the error made by the first method was not significantly greater that those made by others. Therefore, the method could be recommended for use. Its advantages are: less equipment and a more mobile and more efficient measuring-team. * • * Die Methode der Abflußmessung aus beweglichem Kahn und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Hydrographischen Praxis von Dr.-Ing. János SZEKERES und Dipl.-Elektroing. András SZUROMI Der Abfluß eines Gewässers kann nicht nur mit der üblichen Methode aus stehenden Kahn aus oder von einer Brücke, sondern auch von einem beweglichen Kahn aus gemessen werden. Letztere Methode hat den Vorteil, daß sie kürzere Zeit in Aspruch nimmt, keine Ausspannung eines Profilseiles, keine Verankerung benötigt und von der Schwemmseiführung weniger gestört wird. Ihr Nachteil ist, daß sie etwas weniger genau ist, als die Messung von stehendem Kahn oder von einer Brücke, doch vermindert sich die Genaugkeit dabei nicht wesentlich. Bei einer Abflußmessung aus beweglichem Kahn bewegt sich der Kahn im betreffenden Gewässerquerschnitt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, wobei das vom Kahn herabhängende Instrument in konstanter Tiefe die Resultierende der Wasser- und Kahngeschwindigkeit mißt. Daraus kann, in Kenntnis der Kahngeschwindigkeit, die Wassergeschwindigkeit ermittelt werden (Bild 1). Zwecks Ermittlung bzw. Erhöhung der Genauigkeit der Methode wurden Experimental­messungen durchgeführt, wozu die zwischen den beiden Uferkanten befindliche Entfernung in Strecken aufgeteilt und die Wassergeschwindigkeiten in Schichten verschiedener Tiefe hin und zurück gemessen wurden (Bild 2). Anschließend wurde der Abfluß aus der Entfernung /, der Zeitspanne t sowie der Drehzahl / errechnet ( Bild 3). Zur Aufzeichnung der Meßdaten wurde ein Datensammlergerät entwickelt, welchem ain Tafelrechner Typ HP 97 angeschlossen werden kann. Die Abflüsse wurden mit einem Rechenautomaten ermittelt. Die Ergebnisse der Abflußmessung aus beweglichem Kahn wurden mit denjenigen der her­kömmlichen Abflußmessung sowie den aus Schlüsselkurven ermittelten Werten verglichen (Tabelle I). Es zeigt sich, daß der Fehler der Abflußmessung aus beweglichem Kahn, trotz den dabei angewandten Annäherungen, von weitem nicht so bedeutend ist, daß es sich nicht lohnte, diese Methode einzuführen. Dabei muß auch noch ein weiterer Vorteil dieser Methode erwähnt werden: da sie geringere Ausrüstung erfordert, ermöglicht sie den Einsatz beweglicherer Meßgruppen.

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