Vízügyi Közlemények, 1986 (68. évfolyam)

1. füzet - Kovács Dezső-Hrehuss György: A jeges árvízveszély elleni védekezés 1985

32 Kovács D. és Hrehuss Gy. haben mit dem Abbruch der ersten Barre am 1 Feber begonnen (Bild 7), kamen jedoch in der 14 km langen, streckenweise 5,0 m dicken Barre nur äußerst langsam vorwärts und konnten somit bis zum 10 Feber eine Länge von etwa 11,5 km aufbrechen bzw. abschwemmen lassen. Zu diesem Zeitpunkt mußte die Tätigkeit der Eisbrecher wegen geringen Durchlusses (ungenügender Tauchtiefe) einge­stellt werden (Bild 14). Infolge einer neuen kalten Welle hat sich an der eisfreien Strecke wieder eine 20 bis 30 cm mächtige Eisdecke gebildet. Auch die zurückgebliebenen Barren haben sich verhärtet, so daß die Gefahr eines infolge einer plötzlich eintetenden Schneeschmelze entstehenden Eishochwassers wieder aktuell wurde. An der Theiß wurde mit dem Eisbruch, bei sehr niedrigem Wasserstand, am 1 März von neuem begonnen. Die Hauptzielsetzung war dabei, daß die mit Stampfern ausgerüsteten Eisbrecher, die im Eisfeld oberhalb Tokaj (Bild 15) einen Korridor öffneten, die Eisbarre oberhalb Cigánd (Bild 16) noch vor der Ankunft einer eventuellen Hochwasserwelle erreichen sollten. Gleichzeitig mit der Tätigkeit der Eisbrecher kam es, undzwar reichlich, auch zur Eissprengung (Bild 17). Der Hauptzweck dieser Sprengungen war, die in das Flußbett eingekeilten, den Ufern angefrorenen Eisbarren, mittels Kanäle (von der Uferkanten jeweils 20 m entfernt) abzutrennen und somit die Wirksamkeit der Arbeit der Eisbrecher zu erhönen. Während der Bekämpfung des Eises hat der Betrieb bzw. der Schutz der Staustufe Tiszalök eine besondere Aufgabe dargestellt bzw. besondere Sorge verursacht. Die zur Eissituation des Winters 1984/85 führenden negativen Lufttemperatuten werden in den Bildern 3 bis 6 sowie in Tabelle II angeführt. Die eisfreien- bzw. Eis-Scheitelmaxima sowie die Eisscheitelwasserstände während des Winters 1984/85 werden für einige kennzeichnende Pegel in Tabelle III. angegeben.

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