Vízügyi Közlemények, 1986 (68. évfolyam)

1. füzet - Kovács Dezső-Hrehuss György: A jeges árvízveszély elleni védekezés 1985

A jeges árvízveszély elleni védekezés, 1985 31 After a new cold wave another - 20-30 cm thick - ice-cover was developed over the once already deiced sections and the remaining ice-jams became again harder. Again, the danger of an ice-flood has emerged if sudden melting occurred. Ice-breaking was repeatedly continued on March 1, 1985. Stages were very low. A primary goal was that the ice-breakers having rammers on board should open a corridor through the ice-field above Tokaj (Fig. 15) - well before the arrival of a second flood wave - and reach the ice-barrier above Cigánd (Fig. 16). Parallel to the work of the ice-breakers, blasting was also performed (Fig. 17) in a substantial volume. A prime goal of this blasting was to separate the frozen ice-floes from the shores by channels opened on both sides about 20 m apart from the banks in order to foster the efficiency of ice-breaking. A separate task and a considerable problem during these protective measures was the opera­tion and protection of the Water Barrage of Tiszalök. The quite low temperature ranges leading to these ice-formations are presented in Figs. 3 to 6 and in Table II by the authors. Icy and iceless maxima, and those during the winter of 1984/85 are shown for some represen­tative stages in Table III. * * * Abwehr der Eishochwassergefahr im Jahre 1985 von Dipl.-Ing. Dezső KOVÁCS und Dipl.-Ing. György HREHUSS Im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Eishochwassers im Winter 1984/85 werden die an den ungarischen Flüssen angewendeten Methoden und erreichten Ergebnisse der Abwehr von Eishochwässern behandelt. Bereits im Oktober 1984, also mit einem bedeutenden Zeitvorsprung vor der Eisperiode wurde mit den Vorbereitungen für die Erd- und Luftbeobachtungen, mit der technischen Überprüfung der Eisbrecherschifle, mit deren Gruppierung (Tabelle I.) und mit der Organisation der Einsatzeinhei­ten für Eissprengung begonnen. Während der Periode der Vorbereitungen, im November 1984, wurde vom Forschungszen­trum für Wasserwirtschaft (VITUKI) eine Vorhersage über die von Mitte Dezember bis Ende Februar zu erwartenden hydrometeorologischen Verhältnisse sowie die Eisverhältnisse der Donau zusammengestellt. An der Donau kam es, der tatsächlich eingetretenen hydrometeorologischen Verhältnissen (Bilder 3 bis 5) und der Eissituation (Bilder 9 bis 11) entsprechend, während zwei Perioden zur Bekämpfung des Eishochwassers. Die erste Periode hat am 7 Jänner begonnen, als die Eisbrecherschiffe ihre Stationsplätze bezogen (Tabelle I). Ihre Aufgabe war. während des Eistriebes für die stockungslose Abführung des Eises und später für die glatte Bildung des Eisstandes zu sorgen (Bild 12). Infolge der Anfang Feber angekommen Hochwasserwelle brach der Eisstand auf und es setzte ein Eistrieb mit Zusam­menrutschungen, Anhäufungen setzte ein. Dabei arbeiteten die Eisbrecher wieder kontinuierlich und halfen das Eis dazu, seinen Weg bis unterhalb der Staatsgrenze bzw. Vukovär zu finden. Die zweite Periode der Eisbekämpfung begann am 15 Feber bei 40prozentigem Eistrieb. Zu dieser Zeit hatten die Eisbrecher die Aufgabe, den Eisstand zu verhindern, bzw. für eine stockungs­lose Eisabfuhr zu sorgen. An der Donau machte sich der Schmelzeffekt des aus dem Kernkraftwerk Paks stammenden Warmwassers bereits nach dem ersten Eisstand (11 Jänner) bemerkbar (Bild 13). An der Theiß (Bild 6) kam es, entlang der oberhalb Tiszalök liegenden Strecke, während der Perioden 26 Jänner bis 11 Feber sowie 26 Feber bis 18 März zur Eisbekämpfung. Die Eisbrecher

Next

/
Oldalképek
Tartalom