Vízügyi Közlemények, 1982 (64. évfolyam)

3. füzet - Botond György, Dobolyi Elemér, Gelencsér Péter, Györké Olivér, Jolánkai Géza, Szabó Sándor és Tóth László: A BALATON VÍZMINŐSÉG-SZABÁLYOZÁSA

398 attention, since the operating efficiency of the overloaded sewage treatment plants could be made acceptable thereby at minimal cost and within a short time. A method has been developed for phosphorus removal (Dobolyi 1973) together with the equipment for realizing removal, named FOSZFOREX (Fig. 20). 3.2. Establishment of the Kis-Balaton retention system by 0. GYŐRKE—L. TÓTH The hydraulic and water quality investigations on Lake Balaton have demonstrated positively that as regards external pollution loads and sediment transport-mixing processes within the lake alike, the Keszthely Basin is in the most advanced stage of eutrophication. In order to eliminate the detrimental effect of the tributary Zala River it has been suggested to restore the functions of the former Kis-Balaton marsh area ( Fig. 21 ). In the retention space created — the suspended sediment would settle out, — the arriving and biologically available organic substances would be decomposed, — the plant nutrients would be retained, — the river water (in the Zala River) would be transformed to lake water (Kis-Balaton). In this way the nutrient-rich water of the Zala River would be discharged in treated condition into Lake Balaton. # # # Regelung der Wassergüte vom Balaton See 1. Das Regelungssystem der Wassergüte von Dr. S. SZABÓ Das Ausgangsprinzip bei der Gestaltung des Regelungssystems der Wassergüte vom Balaton See war, dass obwohl sich die Probleme, die eine Nutzung des Sees für Erholungszwecke beeinträch­tigen in der Beschaffenheit des Seewassers bemerkbar machen, die zu ihrer Lösung erforderlichen Massnahmen sich auf das gesamte Einzugsgebiet erstrecken müssen. Die Änderungen der Wasser­beschaffenheit. die als Anzeichen einer gesteigerten Inanspruchnahme des Sees angesehen werden können, deuten Gleichzeitig auf eine Überbeanspruchung des Einzugsgebietes hin. Der Bestimmung der wirksamsten und wirtschaftlichsten Massnahme diente als Ausgang­spunkt die Annahme, dass das Regelungssystem der Wassergüte des Balaton Sees als ein gesteuertes System zu betrachten ist. Das in Subsysteme unterteilte, vereinfachte Funktionsschema der Rege­lung ist in Bild 12 dargestellt. Materielle Vorgänge die durch das Informationsnetz registriert werden bestimmem grundsätz­lich die Wirkungsweise des Systems. Sollte sich während der Verarbeitung der Informationen her­ausstellen dass in der Wasserbeschaffenheit des Sees eine, das zulässige Mass überschreitende Ver­änderung zu erwarten ist, müssen an den Schlüsselpunkten des Systems Eingriffe vorgenommen werden. Die Regelungseingriffe können durch technische Anlagen, wirtschaftliche und rechtliche Mass­nahmen erfolgen, letzten Endes wird jedoch die Wassergüte immer durch die Einwirkung der tech­nischen Anlagen beeinflusst. 2. Erforschung der Einflüsse auf die Wasserbeschaffenheit im Balaton See 2.1. See-interne Einßussfaktore der Wasserbeschaffenheit von L. JÓT H Im Forschungszentrum für die Wasserwirtschaft VITUKI laufen seit Mitte der fünfziger Jahre systematische Untersuchungen mit dem Ziel die chemische Beschaffenheit des Wassers vom Bala-

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