Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)

3. füzet - Kovács György: A korszerű vízrajzi munka alapelvei. I. rész: A vízrajz célja, feladatai és az adatgyűjtő hálózat kialakítása

372 Kovács György (Pflanzendecke, Bodentyp, Tiefe des Wasserspiegels) sich nicht kontiunierlich verän­dern. So muss man danach trachten, die Daten der repräsentativen Stationen mit­tels Modelle auch auf andere Gebiete zu übertragen. — Die Sammlung der Charakteristiken der unterirdischen Gewässer erfolgt durch das Netz der Beobachtungsbrunnen. Als Messdaten können die Lage des Wasserspiegels (bzw. das piezometrische Niveau) und die Temperatur festgehalten werden. Ausserdem können Proben entnommen werden zur Ermittlung der chemi­schen Zusammensetzung und anderer Eigenschaften (z. B. des Isotopengehaltes). Die Häufigkeit der Ablesung Lzw. der Probenahme wird durch die Geschwindigkeit der Veränderungen bestimmt. Man soll danach trachten, dass mittels der gewonnen Daten auch die unterirdischen Wasserströmungen charakterisiert werden können. Zur Beobachtung des Grundwassers ist es deshalb zweckmässig, anstatt alleinstehen­der Brunnen jeweils ein aus fünf Brunnen bestehendes Brunnenkreuz anzuwenden. Wo hingegen die Richtung der Strömung durch Umweltgegebenheiten von vornherein bestimmt ist (z. B. in der Nähe von Flüssen, Seen und Speichern), ist die Ausbildung von aus mehreren Brunnen bestehenden Beobachtungsprofilen angebracht. Zur Beschreibung des Regiemes tieferer Wasserhorizonte (Schichten- und Karstwasser) benötigt man auch die Kenntsnis des vertikalen Gradienten zwischen den Wasser­behältern, so dass der Druck des gespeicherten Wassers in mehreren Tiefen beobachtet werden muss. Die Wasserstandsablesung informiert aber nicht unmittelbar über den Druck. Als Ergänzugsdaten müssen daher immer auch die Einflussfaktoren bekannt sein, unter deren Berücksichtigung die Beobachtungsdaten korrigiert werden können. Bei Brunnen über 100 m Tiefe kann auch die Wirkung der Zusammendrückung schon nicht mehr vernachlässigt werden. Der sich mit der Beobachtung, Verarbeitung, Speicherung und Veröffentlichung der Daten befassende Teil 2. der Studie erscheint in nächsten Heft unserer Zeitschrift.

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