Vízügyi Közlemények, 1975 (57. évfolyam)

1. füzet - Korim Kálmán-Liebe Pál: A szolnoki hévíztároló rendszer fő jellemzői

64 Korim К. és Liebe P. sehen der Wasserchemischen Zusammensetzung und der oberpannonische-unter­pannonische stratigraphische Lage. Sowohl der gesamte gelöste Salzinhalt, als auch der Inhalt von Chlorid-Ionen und die Konzentration der Halogenelemente (Jod, Brom, Fluor) vergrössern sich gegen die stratigraphische Grenze (Abb. 4.). Es wurden aus dem Thermalwasserreservoir-System von Szolnok bis zum Ende des Jahres 1972 insgesamt 31,25 Millionen m 3 Thermalwasser ausgebeutet (Tabelle I.). Diese kumulative Thermalwasserförderung begleiteten die folgenden hijdrodynam ischen Parameter­A nder un gen . 1. Verhältnismässig grosse Verminderung des Brunnenkopfdruckes 2. Geringe Verminderung des Lagerstättendruckes 3. Wessentliche Verminderung des Gas-Wasser Verhältnisses (GWV) Der im Wasser gelöste Gasinhalt ist in Bezirk von Szolnok bezüglich des Be­triebes der Thermalwasserbrunnen ein kritisches Kennzeichen. Das anfängliche Gas-Wasser Verhältnis änderte sich zwischen 5,71 und 0,26 m 3/m 3, während sich die Werte aufgrund der in 1973 gemessenen Angaben zwischen 2,63 und 0,20 m 3/m 3 stalteten (Tabelle IV.). Das im Wasser gelöste Gas ist nach seiner Zusammensetzung hauptsächlich Kohlenwasserstoff, u. zw. dominant Methan (CH 4). Es gelang einen zahlenmässigen Zusammenhang zwischen dem Gas-Wasser Verhältnis und dem Gaslift zu beweisen ( Abb. 7.). Die Verminderung des Brunnen­kopfdruckes und damit auch des Minderertrages des Wassers kann die Folgerung der Verminderung des Gas-Wasser Verhältnisses, sowie des Lagerstättendruckes sein. Hier verdirbt die Verminderung des Gas-Wasser Verhältnisses auch die Wir­kung des Gasliftes (Tabellen V. und VI.). Gleichzeitig wird die Wasserausbeute­fähigkeit der Brunnen auch durch die stellenweise auftretende Salzausscheidung wesentlich vermindert. Die anfänglichen und die im Jahre 1973 gemessenen An­gaben des statischen Brunnenkopfdruckes sind in der Tabelle II., während die bezüglichen Wasserausflusswerte in der Tabelle III. verglichen. Der mittlere Wasserertrag der einzelnen Brunnen beträgt 0,14 Million m 3/Jahr, der Wert der Wasserspiegelsenkung wurde gleichteitig als 0,09 m/Jahr berechnet. Demgemäss beträgt die Wasserspiegelsenkung je 1 Million m 8 Thermalwasseraus­beute ungefähr 0,1 at/Jahr. Die Lagerstättentemperatur des Thermalwasserreservoir-Systems ändert sich zwischen den Tiefengrenzen 700 — 1100 m zwischen den Werten 60 — 76 °C ( = 16 — 20 m/°C geothermische Tiefenstufe), während sich die Temperatur des ausfliessen­den Wassers im Bereich von 47 — 63 °C ändert. Die Thermalwasser sind in chemischer Hinsicht teils vom Typ Natrium- und Kalium-Hydrogenkarbonat, teils vom Typ Natrium- und Kalium-Hydrogen­karbonat-Chlorid. Der Wert der Konzentration ändert sich im Bereich 1495—12 400 mg/1, während das Chlorid-Ion im Bereich 71 — 1560 mg/1.

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