Vízügyi Közlemények, 1974 (56. évfolyam)
3. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
438 Zalánffy László Berücksichtigung der Bodenlockerung bei der Nivellierung von landwirtschaftlichen Gebieten Dipl. Ing. László Zalánffy Die Oberflächen-Bewässerung kann bei der zeitgemässen Grossbetriebslandwirtschaft nur auf terrainregelten Tafeln verwirklicht werden. So müssen wir bei der Entwicklung der Oberflächen-Irrigation gleichzeitig auch Terrainregelung zwecks der Irrigation durchführen. Die Geländehöhen müssen mit einer Genauigkeit von innerhalb ±2 — 3 cm den geplanten Höhen entsprechen. Die Planung wird aufgrund eines Lageplans durchgeführt, wo die Höhen der Netzpunkte von 20x20 m mit einer Genauigkeit von 1 cm angegeben sind. Die Vermessung wird auf landwirtschaftlich kultivierten Tafeln vollgeführt, wo sich jedoch der Boden der Tafeln abhängig von den Kultivationsmethoden in verschiedenen Dichtezuständen befindet. Es ist bei der Verfertigung des Terrainregelungsplanes wünschenswert, dass die Angaben der Flächenvermessung auf Boden gleicher Dichte bezogen werden. Der Verfasser hat Messungen vollgeführt um es festzustellen, wie die verschiedenen Kultivationsmethoden auf verschiedenen Bodenarten die Dichte des Bodens verändern. Die Ergebnisse der Messungen sind in den Tabellen 1 und II, sowie auf Abb. 1 dargestellt. Aufgrund dieser Angaben wurde die Tabelle III zusammengestellt, welche die annähernde Werte der Porenziffer für verschiedene Bodenarten und Kultivierungsmethoden, bzw. Kultivationszustände angibt. Die Höhenangaben der innerhalb der Terrainregelungseinheit liegenden, jedoch sich bei der Vermessung in verschiedenen Dichtezuständen befindenden Flächen werden auf gleichen Dichtezustand umgerechnet. Die so umgerechneten Höhenangaben sind dann schon zu der Planung der grosse Genauigkeit erfordernden Irrigation-Terrainregelungen geeignet. Der Verfasser schlägt die Berechnung der Korrektion der Vermessungsangaben bei den Terrainregelungen vor. * * *