Vízügyi Közlemények, 1974 (56. évfolyam)

2. füzet - Kovács György: A felszíni lefolyás általános vizsgálata és az árvizek előrejelzése. II. rész

A felszíni lefolyás vizsgálata 249 bestimmt. Bei Vorhersage einer individuellen Hochwasserwelle kann man aus den beobachteten Daten des sich bereits in Gang gesetzten physikalischen Prozesses, mittels kausaler Verbindungen auf die hydrologischen Parameter und den Zeitpunkt des zu erwartenden Ereignisses folgern. Für Planungsauf gaben schätzt man dagegen unabhängig von dem Zeitpunkt des Ereignisses, mit statistischen Mitteln den zu erwartenden Spielraum des Durchflusses oder Niveaus des Hochwassers festgestellter Wahrscheinlichkeit, oder die Verteilung der Parameter von Hochwassern verschie­dener Wahrscheinlichkeit. Diese Klarstellung der Interpretierung der Begriffe half zur Beseitigung vieler früherer Meinungsverschiedenheiten. Bei Untersuchung der Vorhersage von Hochwassern aus hydrometeorologischen Daten müssen Hochwasser aus Niederschlag, Hochwasser aus Schneeschmelzwasser und Eishochwasser unterschieden werden. Die Mittel der Vorhersage von Niederschlag-Hochwassern sind die bereits erwähnten, mit System-Analisierung bestimmten mathematischen Modelle. Die praktische Anwendung dieser Methoden wird dadurch beschränkt, dass es noch nicht . gelöst wurde, zu verlässliche Modelle für grosse Einzugsgebiete auszuarbeiten, wegen der Komplexität der Prozesse. Dagegen ist bei kleinen Einzugsgebieten — wenn die Messdaten des bereits abgefallenen Niederschlages als Input benützt werden, — die Methode für die Praxis deshalb nicht ausreichend, weil der erreich­bare Zeitgewinn zu kurz ist. Deshalb ist als wichtigste Aufgabe der weiteren For­schungsarbeit die Lösung des schon erwähnten Problems der quantitativen Nider­schlags-Vorhersage zu betrachten, wozu die Klassifizierung der zyklonalen Nieder­schläge, — welche im Studium behandelt wird — einen anmutenden Anfang be­deutet. Als Ergebnis der Forschungen zur Bestimmung des Wasser-Aequivalentes vom Schnee kann festgestellt werden, dass die Ausbreitung des schon ausgebauten, aus CO Stationen bestehenden Schneedichte-Messnetzes unnötig ist, es wäre nur die Automatisierung der Mess-Stationen (die Installierung des schon ausgearbeiteten Schneekissens) notwendig. Die Bolle dieser Mess-Stellen ist einerseits die Kontrolle der errechneten Ergebnisse, andererseits Sammlung von Basis-Daten für weitere Forschungen. Für die praktischen Aufgaben können wir für jedes Einzugsgebiet wo Schnee-Dicke-Messungen durchgeführt werden, die in Form von Schnee liegenden Wassermengen zuverlässlich berechnen. Als Zielsetzung der weiteren Forschungen können zwei Aufgaben bezeichnet werden : — Bestimmung der Abhängigkeit der Schmelzgeschwindigkeit von den meteorologischen Parametern, sowie Untersuchung des aus Schmelze stammenden wirksamen Niederschlages (Oberflächenabflusses). Die wichtigste Entwicklung bezüglich der Eishochwasser ist in der untersuchten Zeitperiode das zur Bestimmung der quantitativen Eisangaben ausgearbeitete neue Beobachtungs-Verfahren, wessen weite Verbreitung je eher günstig wäre. Die durch entsprechende Gruppierung der hydrologischen Daten durchgeführten Untersu­chungen haben es bewiesen, dass man dem Hochwasserschutz Alarmsignale geben kann, wenn die Beobachtungen die Wahrscheinlichkeit des Entstehens von Eis­stopfungen zeigen. Diese Ergebnisse sollten in der Praxis kontrolliert werden, und das Alarm-System sollte mit der Benützung weiterer Daten verschärft werden. 6. Hydrologische Vorhersage von Hochwasser-Parametern Aus den hydrologischen Daten der im oberen Flussabschnitt schon entstandenen Hochwasserwelle können bei den grossen Flüssen Vorhersagen gegeben werden, denn diese Methoden sichern nur bei langen Fluss-Strecken genügenden Zeitgewinn. Die angewendeten Verfahren können im Allgemeinen in drei Gruppen eingeteilt werden: die die Kontinuitätsgleichung und die Bewegungs-Gleichung gleichfalls verwenden­den hydrodynamischen Methoden; Verfahren, wo die Kontinuitäts-Gleichung mit aus beobachteten hydrologischen Daten bestimmten empirischen Verbindungen ergänzt wird (Transposition des Hochwasserwellenbildes, Anwendung von Verteilungs­funktionen); und zuletzt des den unmittelbaren Zusammenhang der beobachteten Daten verwendende Verfahren (Bestimmung von Pegelkorrelationen). Während der untersuchten Periode wurden in jeder dieser drei Gruppen For­schungen durchgeführt, und entstanden Ergebnisse. Trotzdem sind die Vorhersagen immer noch durch viele Unsicherheiten geschwächt, welche einesteils aus dem

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