Vízügyi Közlemények, 1973 (55. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(83). dynamischen Prozesse und Erscheinungen ausgezeichnet geeignet, weil die Thermal­wasserausheutung auf dem untersuchten Gebiet bei ungestörten Verhältnissen, frei von äusseren beeinflussenden Faktoren vor sich geht ( Abb. 1—4). Erstes Kapitel beschreibt die tiefgeologischen und Reservoir-Verhältnisse des Gebietes. Die thermalwassergebende Formation besteht aus einer zwischen den Tiefen 1500 — 2400 m gelagerten mittelpliozän (oberpannonischen) Sand-Sandstein­reihe. Die Sand-Sandsteinschichten sind mit wasserdichten Tonmergelschichten wechselnd gelagert. Der Speichertyp ist am häufigsten Linsenbildung mit begrenzter Ausbreitung, es gibt jedoch wegen der vielfach verbreiteten Sandbildung häufig auch weitausgebreitete Reservoireinheiten. Mittlere Porosität der thermal wasserspeichernden Schichten beträgt 15 — 25%, ihre mittlere Durchlässigkeit 200 — 400 millidarcy. Diese Gesteinphysikalischen Kennzeichen vermindern sich mit der Tiefe. Der anfängliche statische Schichtdruck des therinalwasserspeichernden Systems ist hydrostatisch ( Abb. 8). Alle 22 Thermal­wasserbrunnen des untersuchten Gebietes sind ausfliessend-, dieser Umstand ist durch die Lagerenergiefaktoren (grosse Lagertemperatur, im Wasser gelöster Gasinhalt, und elastische Ausbreitung des Wasserkörpers) bedingt. Die geoisothermische Fläche von 100° С befindet sich in der Tiefe 1800 m (Abb. 9). Das Verhältnis Gas­Wasser war anfangs 0,02 — 0,50 m 3/m 3 (Abb. 10 jb ). Die Thermalwasser sind vom Typ Natriumhydrokarbonat. Der gesamte gelöste Bestandteil ändert sich zwischen 1562 — 3263 mg/1; kennzeichnend ist der kleine Wert des Klorid-Ions (6-43 mg/1), (Abb. 10/c). Seit dem ersten in 1957 gebohrten Brunnen in Szentes wurden bis 31 Aug. 1972 aus dem heute schon 22 Brunnen insgesamt 40,89 Millionen m 3 Thermalwasser ausgebeutet. Die Verteilung der gesamten Thermalwasserausbeutung auf dem Gebiet zeigt Abb. 11/a, während die des Schichtenenergieniveaus Abb. 11/b. Auf Wirkung der bisherigen \Vasserausbeutung konnte man bezüglich der Ausbeutungs-Kennzeichen die Folgenden feststellen: — Die auf 0,5 atii Ausflussniveau bezogene Wassermenge blieb im allgemeinen unverändert oder wurde etwas grösser; eine Durchflussverminderung zeigte sich nur bei 5 Brunnen. — Die statischen Drucke am Brunnenkopf und in den Tiefen wurden in kleinem Masse vermindert (0,2 — 0,5 at/Million m 3 Wasser/Brunnen). — Die Temperatur des ausfliessenden Wassers und der Schichten blieb im Wesen unverändert. — Der im Wasser gelöste Gasinhalt veränderte sich nur ausnahmsweise. — Wasserchemische Änderung zeigte sich auch nur ausnahmsweise (Kapitel 2 und 3). Die Ergebnisse der zur Feststellung der Reservoir-Stetigkeit und des Masses der eventuellen Kommunikation zwischen den Brunnen durchgeführten Interferenz­Untersuchungen werden auf Abb. 12 und Tabelle IV dargestellt. Das Thermalwasserfeld im Ganzen betrachtet ist eine langsame Strömung der Lagerflüssigkeit zu vermuten, weil die Werte des Schichtenenergieniveaus westlich grösser sind, während sich der Brunnenkopfdruck, die Salzkonzentration, der Gasinhalt und die Tieftemperatur von West nach Ost vergrössern. Zur Schätzung und Vorhersage des ausbeutbaren Thermalwasservorrates genügen die heute zur Verfügung stehenden Daten noch nicht. Der ausbeutbare Thermal­wasservorrat wurde versuchsweise mit der volumetrischen (geologischen) und der statistischen (empirischen) Schätzmethode angenähert. KURZBERICHTE UND REFERATE 1. Dipl, Ing. Ggula Lötz: Wasserspiegel des Sees Balaton am Anfang des 19. Jalirhu.i­dertes. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 337) Bezüglich des Wasserspiegels des Balaton-Sees in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundertes standen bisher nur unsichere, teils mit Hilfe von Hypothesen abgelei­tete Daten zur Verfügung. Es wurden im Projektlager der zuständigen Wasser-

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