Vízügyi Közlemények, 1973 (55. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(84). direktion (Szombathely) unter den Schriften einer früheren Entwässerungsgesell­schaft unmittelbar gemessene Nivellierungsdaten für den Wasserspiegel des Balaton's zwischen 1820 — 1840 zusammen mit einer Mappe des Flusstales Zala aus 1836 gefunden. Auf der gefärbten Mappe vom Massstab 1:21600 ist auch ein Längsschnitt des sich in den Balaton einmündenden Flusses Zala dargestellt. Der Höhenmassstab des Längsschnittes beträgt 1:120. Eine Überrechnung der Höhen auf das heute gültige Grundniveau war mit Hilfe der Schwellenniveau's von Mühlen möglich. Es folgt aus den Daten, dass der Wasserspiegel des Balaton's in den beiden ersten Jahr­zehnten des 19. Jahrhundertes zwischen den Höhen 108 — 109 m stand bis zu einer Verminderung in 1822 auf 106,5 — 107,5 m. Dieser Wasserstand dauerte bis zu der in Betrieb Setzung der Siö-Schleuse. 2. Dr. Ing. Ggörgg Szakatsits : Sammelkanäle und Hoehwassersohurren von Talspcr« ungen. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 342^ Ein organischer Teil des Seitenüberfalls bei den Hochwasserschurren von Talspeichern ist der Sammelkanal, welcher das überfallende Wasser in die Schurre leitet. Grundbedingungen bei der hydraulischen Bemessung sind: 1. die Abmessungen des Sammelkanals seien möglichst klein, der Überfall sei jedoch auch bei maximalem Durchfluss frei, 2. die Dämpfung des Wassers soll eine hydraulisch ruhige Strömung im Sammel­kanal sichern. Dieses Thema wurde eingehend von Frank, Favre, Marchi, Citrini, Ruggiero, Georgescu, Sassoli und Gusberti untersucht. Kebelmann analisierte diese Arbeiten und arbeitete aufgrund von ergänzenden Versuchen eine Methode für die Berechnung der Oberflächenkurven in Rechteck-, Trapez- und Parabek|uersclinitten aus. Das graphische Verfahren wurde von Kebelmann durch Nomogramme auch weiter vereinfacht ( Abb. 1). Die Gleichungen (2) —(9) und die Abb. 2 zeigen die Kennzeichen der Oberflächenkurve. Diese Gleichungen sind bei prismatischen Kanal gültig. Die Wirkung einer Ausbreitung wurde von Komora untersucht. Er hat bei seinen Untersuchungen vorausgesetzt, dass der Wasserstand im End querschnitt des Sammelkanals gleich der kritischen Tiefe ist. Diese Voraussetzung stimmt in ein­zelnen Fällen, allgemein jedoch nicht. Diese Feststellung wurde auch durch die in Ungarn (Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft, VITUKI) durchgeführten Ver­suche bewiesen. Eine der theoretischen naheliegende Situation ergab sich nur nach der Vertiefung des Sammelkanals. Die Bedingungen für die Dämpfung des in den Sammelkanal einfallenden Wassers sind den des Abfallbodens änhlich (Gl. (10), Abb.3). Es wurden Versuche im Interesse der Verminderung der Sammelkanal-Abmes­sungen auch in dem Wasserbau-Laboratorium der Technischen Universität von Budapest durchgefürt. Es wurde untersucht, welche Wirkung der Einbau eines schiefen Überfallwehrs auf die Wasserbewegung im Sammelkanal ausübt ( Abb. 4). Es wurden auch die Eigenschaften des sich im Sammelkanal bewegenden Wassers bei verschiedenen Abmessungen des Rechteck- und Trapezquerschnittes untersucht ( Abb. 5). Ziel war die ersten Schritte zur Gestaltung eines wirtschaftlichen Sammel­kanals — mit Rücksicht auf die Grössenordnung der ungarischen Durchflüsse (30 — 150 m 3/sec) — zu beginnen. Die Messungen bewiesen die Folgenden eindeutig: — die herkömmliche Lösung mit Seitenüberfall ist die beste Lösung, — die Ausbreitung des Sammelkanals verbessert die Gestaltung der kritischen Tiefe nicht, — die von Kebelmann vorgeschlagene Tiefe des Sammelkanals darf scheinbar um 15 — 20% vermindert werden, — Sammelkanal mit Trapezquerschnitt ist sowohl bautecbnisch, als auch wirtschaftlich günstiger. 3. Ferenc Ligetvári : Das Tropfirrigationverfahren TrikLon. (Der ungarische Text be­findet sich auf Seite 351) Der Verfasser erörtert das Grundprinzip und die Vorteile der Tropfirrigation, u. zw. ausführlicher der Tropfirrigation TrikLon. Eine Pumpe hebt das filtrierte

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