Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(41) PFLANZENBAULICHE GRUNDLAGEN IN DER BEMESSUNG DER BEWÄSSERUNGSBAUWERKE Dr. J. Balogh Dipl. Landw. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 180) Die Bemessungsfragen der Bewässerungsbauwerke werden vom Standpunkt des Pflanzenbaues, bzw. des landwirtschaftlichen Betriebes behandelt. Der vorliegende Artikel erscheint in zwei Fortsetzungen, der erste, die Abschnitte I and II umfassende Teil, in der gegenwärtigen Nummer, Nr. 2/1970, der zweite Teil, Abschnitt III in Nr. 3/1970 von den Wasserbaulichen Mittleilungen. Die zur Berücksichtigung empfohlenen Grundsätze und Überlegungen werden in der folgenden Gliederung behandelt: Abschnitt L die Flächeneinheiten der Bewässerung und des Pflanzenbaues, Abschnitt II, die Bemessung der Bewässerungsbauwerke auf Grund des Wasserbedarfes des Pflanzenbaues, und Abschnitt III, die Ermittlung der Grösse der Bewässerungsfläche und die Wahl der Anbaukulturen auf Grund der zur Verfügung stehenden Wasservorräte. Abschnitt I. Die Flächeneinheiten des Pflanzenbaues werden in erster Linie durch die Gesichtspunkte der notwendigen landwirtschaftlichen Arbeiten, dann durch die örtlichen Verhältnisse (Geländeformen, Mulden, Wasserläufe, usw.) und schliesslich durch die vorhandenen Kunstbauwerke (Strassen, Kanäle, uSw.) bestimmt. Bei der Auslegung der Flächeneinheiten ist zu beachten, dass eine weitgehende Mechanisierung der Arbeiten nicht gehindert wird. In den Bewässerungsanlagen sollen sich ferner die Flächeneinheiten des Pflanzenbaues und der Bewässerung genau überdecken. Der Tafel VI ist zu entnehmen welche der Bewässerungselemente bei verschiedenen Bewässerungformen die massgebende für die Länge und Breite der einzelnen Tafeln ist. Abschnitt II. Bei der Bemessung der Bewässerungsbauwerke wird das Verfahren dementsprechend gewählt, ob es Sich um das Entnahmebauwerk handelt, oder ob die Leistung des Verteilungs- und Förderungsnetzes, oder diejenige der die einzelnen Tafeln mit Wasser versorgenden Elemente zu bestimmen ist. Im Fall der Entnahmebauwerke werden Wasserbedarf der geplanten Kulturen und deren Anbaufläche in der gesamten bewässerten Fläche gesondert in Rechnung gestellt. Bei der Bestimmung tier Bewässerungsdauer muSs im Fall von Bewässerungsanlagen der Zeitraum vom Anfang der ersten Bewässerung der Kultur bis zum Ende der letzten, im Fall von Bewässerungsfeldern der Zeitraum vom Anfang der Wasserabgabe an die Tafeln der einzelnen Pflanzenarten bis zu deren Ende berücksichtigt werden. Bei der Bemessung der Verteilungs- und Förderungsanlagen sind die Wasserabgabe nach Bedarf, der Betrieb bei gleichbleibendem Durchfluss und der periodische, oder Stundenplan-Betrieb zu gewährleisten. Bei der Wasserabgabe nach Bedarf muss die Pflanze mit dem grössten Wasserbedarf als massgebend betrachtet werden. Formel dienen zur Berechnung der Durchflussmengen bei konstantem und unterbrochenem Betrieb. Bei der Berechnung der Leistung von Bewässerungselementen, die Wasser den einzelnen Tafeln zuleiten, sind im Fall von Oberflächenbewässerung die Pflanze mit dem grössten Wasserbedarf und eine Bewässerungsdauer von 4 bis 6 Tagen, und im Fall von ortsfesten Beregnungsanlagen die Grösse der Durchflusseinheit zu berücksichtigen. Abschnitt III. Sind die Wasservorräte, oder die Leistungsfähigkeit der Bewässerungsanlage gegeben, wie im Fall von nicht ortsgebundenen Beregnungsanlagen, Bewässerungen aus Brunnen und Speichern, so muss die Grösse der bewässerten Fläche den örtlichen