Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(40) DIE VERSTÄRKUNG DER HOCHWASSERDEICHE AM UNTERLAUF DER RAAB IM SPÜLVERFAHREN L. Böcskei, Dipl. Maschinenbauing. und B. Hajós, Dipl. Tiefbauing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 152) Die Raab fließt im westlichen Teil Ungarns von Süden nach Norden und mündet bei Györ in die Donau (Bild 1 ). Auf Grund der während der Hochwäßer in den letzten Jahrzehnten gesammelten Erfahrungen wurden im September, 1969 entlang des Unterlaufes — zwischen Árpás und Györ — umfangreiche Verstärkungsarbeiten an den Hochwasserdeichen in Angriff genommen, deren Ziel einerseits die Erhöhung der Deichkrone, anderseits die Erweiterung des Deichquerschnittes war. Das technologische Prinzip der Verstärkungsarbeiten ist in Bild 2 veranschau­licht. An der Landseite ist ein Stützkörper vorgesehen, wofür rund 2,2 Millionen m 3 körniges Material aus dem Bett der Raab mit Hilfe eines Saugbaggers entnommen und im Spülverfahren eingebaut worden ist. Der in Bild 3 dargestellte Schwimmbagger vom Typ Master ist ein Erzeugnis der holländischen IHC Werke. \Vie dem Arbeits­schema zu entnehmen ist wird im ersten Schritt der Bauarbeiten von der landseitigen Böschung die Humusschicht entfernt, um aus dem somit gewonnenen Material die Fangdeiche für das Spülgut zu errichten. In der zweiten Phase wird der bindige Boden zur Erhöhung der Deichkrone umgelagert. Der entstandene Absetzraum wird nun mit dem Spülgut aufgefüllt (Bild 5 ). Das mit Hilfe des Schwimmbaggers ge­wonnene Material wird durch die Rohrleitung, deren Anordnung dem Bild C, zu entnehmen ist, auf die im Bild 7 gezeigte Weise in den Absetzraum gefördert. Zwei Gruppen von je 8 Hilfsarbeitern besorgen mit Hilfe des in Bild 7 Sichtlichen Lade­gerätes die notwendigen Rohrverlegungsarbeiten. Den örtlichen Verhältnissen entsprechend wird das Spülwasser abgeleitet und eine der in Bild 9 gezeigten Bau­weisen angewandt. Die Nummern bezeichnen die Reihenfolge in der die einzelnen Absetzbecken aufgefüllt werden. Im Fall der in Bild 9 dargestellten Wasserableitung in einer Richtung wurden Querdeiche errichtet (Bild 10), um die Überflutung des gesamten vorbereiteten Absetzraumes zu verhindern. Der angespülte Kiessand dient zum Aufbau des Stützkörpers, worüber das Material der Fangdeiche, also die Humus­schicht des Deiches verbreitet wird. Zu dieser Arbeit werden im allgemeinen Planier­raupen herangezogen, mit der Ausnahme von Stellen wo die Deiche alte Flussbette überqueren. An solchen Stellen werden zum Abbau der Fangdeiche Bagger eingesetzt (Bild 12). Bis zum Ende des Baujahres 1969 wurden mit dem oben geschilderten Verfahren am rechten Ufer der Raab die Verstärkungsarbeiten bis Deichkilometer 6 + 00 durchgeführt. Einen Blick auf die verstärkte Deichstrecke zeigt Bild 13. Die Kornverteilungskurve des geförderten Spülgutes ist in Bilcl 14 dargestellt. Ausfallzeiten ergaben Sich bei dem Schwimmbagger wegen der Notwendigkeit grössere Steinsbrocken zu entfernen, diese Stunden Sind in Tafel I zusammengestellt. Die Versehleisswirkung des Spülgutes ist aus den Bildern 15 und 16 ersichtlich. Die entsprechenden Zahlwerte enthält Tafel II. Die Zusammensetzung der StahlguSs­legierungen der Pumpengehäuse findet man in Tafel III. Die Material-Struktur des Gehäuses der Pumpe SzH2 zeigt Bild 17. Die im Interesse eines kontinuierlichen Betriebes gebrachten Massnahmen und die Betriebsstimden der einzelnen Pumpen­gehäuSe sind in Tafel IV zuSammengefaSst. Der eigenartige Verschleiss des Laufrades, der in Bild 18 veranschaulicht ist, lässt sich mit der Asymmetrie des Strömungsbildes erklären. Der Vorteil der geschilderten Bauweise besteht darin, dass die Verstärkungsar­beiten durch keine Enteignungs- und sonstigen Entschädigungskosten belastet sind, und dass nach Abschluss der Bauarbeiten keine weiten Materialgruben offen bleiben. Schliesslich bleiben die Bauarbeiten weitgehend von Witterungs- und Wasserführungs­elementen unbeeinflusst.

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