Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(19) FASSUNG DER SZINVA QUELLE Dr. S. Léczjalvy (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 41) Die Szinva Quelle im nördlichen Teil von Ungarn ist eine der Quellen mit größter Ergiebigkeit im östlichen Bükk Gebirge, deren Scliüttung im Jahresmittel 21 ООО 1/min beträgt. Die Quellfassung erfolgte im 1964 und das gewonnene Wasser wurde für die Versorgung von Miskolc, die größte Industriestadt in Nord-Ungarn ver­wendet. Im vorliegenden Bericht werden die Vorarbeiten der Fassung, die For­schungs- und Entwurfsarbeiten, die Bauausführung und die dabei gewonnenen Erfah­rungen beschrieben. Die geologischen Verhältniße der Umgebung der Szinva Hauptquelle sind in Bild 1 dargestellt. Wie daraus ersichtlich, besteht das wasserführende Gestein aus Trias-Kalkstein in dessen Klüften und Spalten die Bewegung des Wassers erfolgt. Im Naturzustand stieg die Quelle an mehreren Stellen empor. Im ausführlichen Lageplan der Quellfassung (Bild 2) sind die größeren Quellen mit den Nummern 1 bis 3 bezeichnet. Kleinere Quellen wurden im Graben der Straße Eger —Lillafüred ( Bild 3) beobachtet. Die mit Nummer 3 bezeichnete Quelle diente jedoch nur als Überlaufsquelle, die nur in wasserreichen Perioden Wasser lieferte. Den Überlauf im März, 1962 zeigt Bild 4. Die Fassungsarbeiten dieser Quellengruppe werden in 5 Abschnitten beschrieben. Abschnitt 1 befasst sich mit dem geologischen Aufbau des Einzugsgebietes und mit den morphologischen und geologischen Ursachen der Entstehung der Quellen. Das geologische Profil durch die Quellengruppe von links nach rechts von Norden nach Süden verlaufend zeigt Bild 5. Wie daraus zu entnehmen ist, steht das zerklüftete, wasserführende Kalkgestein senkrecht an zwischen von der Quelle nördlich und südlich verlaufenden undurchlässigen Gesteinschichten. Unterhalb der Quelle, auf der nördlichen Seite neigt sich die wasserführende, zerklüftete Kalkschicht unter großem Druck auf das Porphyrit-Gestein, das eine undurchlässige Schwelle bildet (Bohrung Nr. 2 in Bild 5). Die Quelle tritt über die Porpliyrit-Schwelle also über eine breite Wehrkrone hervor. Die Höhlen und Klüfte sind in Bild 6 deutlich erkenn­bar. Im Abschnitt 2 werden die hydrologischen Verhältniße der Quelle geschildert. Die Schültung wurde seit 1950 und im Laufe der Vorarbeiten regelmäßig in den Jahren 1962 — 63 gemessen. Auf Grund der gewonnenen Messwerte wurden die Gang­linie der Schüttung, die Integralkurve der Ergiebigkeit und die Dauerganglinie ermittelt (Bild 8). Es konnte festgestellt werden, daß sich die Schüttung der Szinva Quelle mit Hilfe der Gesetzmäßigkeiten des Ausflusses aus Behältern beschreiben läßt. Aus des Ergebnissen ging ferner hervor, daß die hydrologischen Verhältniße der Quelle wesentlich vom Niederschlag im Winterhalbjahr beeinflusst werden. Dieser Umstand ermöglicht die Vorhersage der Quellschüttungen im Sommer und Frühherbst. Der Anstieg der Quellschüttung im April 1962 ist in Bild 9 einem doppelt-logarillmiischen System, der sinkende Ast der im April angestiegenen Welle in Bild 10 in einem semi-logarithmischen System von Koordinaten dargestellt. Die Spiegelschwankungen im Bohrloch Nr. 5 (Bild 5) oberhalb der Szinva Quelle sind in Bild 11 als Funktion der Quellschüttung dargestellt. Die Kurve ist im wesentlichen die Abflussmengenlinie Q = 0,072/i 1> e des Überlaufes über die Porphyrstauschwelle. Die Erschließung der Quelle wird im Abschnitt 3 beschrieben. Eines der For­schungsziele war die Erörterung der Möglichkeiten für die Zusammenfassung der Quellengruppe in eine einzige Entnahmestelle, ferner die Untersuchung der unterir­dischen Speicherung. Die Erschließung wurde mit dem Abteufen der in Bild 5 dargestellten Bohrlöcher begonnen. Der Kalkstein und das übergelagerte Geröll vor der Quelle Nr. 2 erwies sich als ausreichend undurchlässig und standfest um darin einen Erschließungsschacht vortreiben zu können. Die Entwässerungsheber wurden in diesem Schacht untergebracht (Bild 6). Einen Bericht über die Bauarbeiten zur Fassung der Quelle enthält Abschnitt 4. Im Endausbau war Gravitations-Entnahmeleitung vorgesehen, deshalb wurde zum Sammelschacht ein Stollen vorgefahren. Das Profil des Stollens veranschaulicht Bild 12, die Regelquerschnitte Bild 15, das Betonwehr bei der Einleitung des Wassers

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