Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) Wasserstandsregler für das Unterwasser (Bild 1 ) schlägt der Verfasser für die Auto­mation der Anlage den Einbau des sogen. Makowskyschen Schiebers vor, der das Unterwasser.indirekt regeln würde (Bild 2), wobei er auf die bestehenden Schützen ohne grosse Änderungen aufgesetzt werden könnte. Der Verfasser führte, um diesen Schieber eingehend zu untersuchen, am Lehrstuhl für Wasserbau der Universität für Bauindustrie in Moskau Modellversuche im Masstab 1: 5 durch. Bild 3 zeigt diese Modellanlage und Bild 4 den Schieber mit dem Regelventil. Als Ergebnis dieser Versuche ermittelte er die Funktionen für den Durchflussfaktor, das Drehmoment und die relative Schieberöffnung. Eine Untersuchung des Strömungsbildes im Unterwasser von Überfallschützen ergab, dass die Ursache der Auskolkungen eine sogen, „streunende" Wasserbewe­gung ist (Bild 8). Der vorgeschlagene Regelschieber ist zudem ein guter Energievernichter, be­sonders bei grosser Schieberöffnung gewährleistet er eine gleichmässige Geschwin­digkeitsverteilung (Bild 10). Bei einer kleinen Schieberöffnung, also einer grossen Stauhöhe ist die Sohlengeschwindigkeit höher als zulässig und es müssen deshalb sogen. Umleitschwellen eingebaut werden, die ein günstigeres Strömungsbild schaf­fen (Bild 11 ). In zahlreichen Fällen kann — ausser dem Aufhören der Auskolkun­gen — die gegenwärtige Länge des Sohlenbelags verringert werden ( Tabelle II ). KURZBERICHTE UND REFERATE 1. M. Csanádi/: Die Kanalisation und Abwasserreiniyiiiij) der Sladl V'iie (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 422) Vác liegt an der Donau auf einem Gelände mit günstigen Gelalleverhältnissen. Die Lage ist für die -Abwasserreinigung und -Unterbringung günstig und Vác hat aus diesem Grunde einen weitaus höheren Kanalisationsgrad als die meisten unga­rischen Provinzstädte. Trotzdem gibt es viele Schwierigkeiten und ungeklärte Fra­gen. Der Ableitung des Niederschlags- und Abwassers der Stadt dient ein Trennsy­stem. Diese Trennung besteht aber in der Praxis nicht, denn das über die Regen­wasserleitungen in die Donau und den Gombás-Bach geleitete Haushalts- und In­dustrieabwasser verunreinigt das Ufergelände der Stadt und die in das Abwassernetz abgeleiteten Niederschlagswässer stören die Funktion dieses Netzes und der Ab­wasserreinigungsanlagen. Diese, 1931-32 erbauten und mechanisch reinigenden An­lagen sind zur Zeit um etwa das Dreifache überlastet und können ihre Aufgabe nicht erfüllen. Die Pläne der neuen, eine biologische Teilreinigung gewährleistenden Anlagen stehen fertig, ihr Bau ist für 196(5-70 vorgesehen. Für das Kanalisationsnetz, bzw. seine Rekonstruktion wurde ein Rahmenplan angefertigt, der eine konsequente Trennung der beiden Netze vorsieht und der die Stadt vor dem Niederschlagswasser der Aussenbezirke bewahren will. Ungeordnet ist zur Zeit noch die entsprechende Reinigung, bzw. Vorreinigung des Abwassers der Industriebetriebe, da es die Donau unmittelbar belastet, bzw. das Funktionieren der neuen Reinigungsanlagen stören wird. Mit Ausnahme von zwei Betrieben ist noch keine Tendenz zur Regelung dieser Frage zu bemerken. Die Lösung dieser letzten Fragen, nämlich der Rekonstruktion, bzw. der Ab­wasser-Vorreinigung ist dringend, da die anlaufende Investition der neuen Abwas­serkläranlage sonst keinen vollen Erfolg wird haben können. Die Verhinderung der Fäkalienverschleppung und das Unschädlichmachen von Giftstoffen ist ein erstran­giges gemeinsanitäres Interesse, dessen gründliche und für mehrere Jahrzehnte gel­tende Lösung zwar kostspielig, aber für eine richtige Urbanisierung unumgänglich notwendig ist. Dasselbe erfordert auch die Wassergüte der Donau und der Schutz des Wasserentnahmewerkes der Städtischen Wasserwerke. Die Stadt und die Leitung der Wasser- und Kanalisationswerke sind sich über die Wichtigkeit dieses Problems im Klaren, aber zur gründlichen Verbesserung der derzeit schlimmen Lage wären so bedeutende finanzielle Opfer notwendig die vor­läufig noch nicht bereitgestellt werden können. Die gegenwärtige Situation in Vác ist ein gutes Beispiel dafür, wie leicht es geschehen kann, dass in einer Stadt, die über ausserordentlich günstige Gegebenhei-

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