Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(4 3) Das Resultat des mehr als 300 Stunden andauernden Konipressionsvorganges (siehe Bild 1) war ein klarer und eindeutiger Nachweis seines Auswirkens bei den Brunnen des Dagálg-Bades, beim Brunnen 11 der Margareteninsel , Stadtpark (Városliget ) I und II. Bei diesen Brunnen entstand eine durchschnittliche Druckverminderung von 33,5 cm. Es gelang ferner, genaue Werte über die Ausbreitungs- bzw. Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Druckwellen zu erhalten (Bild 11 ). Der enge Zusammenhang zwischen den Brunnen wurde überdies durch wasserchemische Untersuchungen ebenfalls unterstützt (Kapitel 5). Aus den bereits vorhandenen und neu gewonnenen Angaben stellte der Verfasser die Landkarte der geothermischen Gradienten (Bild 12) zusammen. Sie zeigt, dass die Isogradienten entlang der Verwerfungen eine Sternenform aufweisen, woraus zu schliessen ist, dass entlang dieser Verwertungen Thermalwasser nach oben steigt. Der Karte kann ausserdem noch entnommen werden, dass unseren derzeitigen Kenntnissen zufolge solche Gradienten, die vom Weltdurchschnitt abweichen, sich auf ein relativ enges Gebiet beschränken. Dadurch ist auch ein solches Karstgebiet, auf dem wirtschaftlich Thermalwasser gewonnen werden kann, nur beschränkt vorhanden. DIE REGULIERUNG DES OBERLAUFES DES KERKA-BACHES F. Kollár, Dipt. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 390) Der Verfasser berichtet über die Erfahrungen, die bei der Regulierung des Oberlaufes — Kilometer 39,7-01,0 — des im südwestlichen Ungarn gelegenen und einen Nebenfluss der Mura bildenden Kerka-Baches gesammelt werden konnten und auch über den Bau selbst. Die erste Regulierung dieses kleinen Wasserlaufes wurde mit Unterbrechungen zwischen den Jahren 1911 und 1940 am Unterlauf bis zu Km 39,7 durchgeführt. Die hier beschriebene Arbeit erfolgte in den Jahren 1958-1965 und uml'asste den Abschnitt von Km 39,7 bis zur jugoslawischen Grenze; damit war die Regulierung des ganzen Wasserlaufes beendet. Der erste Ausbau — der den Mündungsabschnitt umfasste — erfolgte für eine Durchflussmenge von 30 m 3/sec, mit einer Sohlenbreite von 9,0 bis 4,5 m und einer Böschung von 1 : 1. Oberhalb des Profils 39,7 km war der Wasserlauf vollkommen entartet (Bild 8): aus diesem Grunde wurde ein vollkommen neues und vom alten unabhängiges Bett bis zur jugoslawischen Grenze gebaut. Im 1. Kapitel wird der Entwurf in drei Phasen vorgeführt: a) der Zustand vor der Regulierung, b) die Vorarbeiten für clcn Entwurf und c) der Detailentwurf. Zunächst für den Abschnitt 1. zwischen Km 39,7-42,2, später 2. für Km 42,2-61,0 (Staatsgrenze). Kapitel 2 berichtet über die Bau- und Instandhaltungsarbeiten: 1. Abschnitt zwischen Km 39,7 und 42,2, 2. bei der Gemeinde Csereszteg, Km 42,2-47,7 und schliesslich 3. im Sektor Km 47,7-61,0. Kapitel 3 fasst die Erfahrungen zusammen, die bei dieser Arbeit gewonnen worden waren. Der Verfasser gliedert sie in acht Gruppen: 1. Erfahrungen hydrologischer, 2. bodenmechanischer Art, 3. Erfahrungen bei der hydraulischen Bemessung (Rauhigkeitswert), 4. bei der Planung der Erdarbeiten (Böschung), 5. Sicherung der Böschungen (Abstützung des Böschungsfusses, feste Abdeckung), 0. Seitenüberfälle und 7. Erfahrungen bei der Durchführung der Bauarbeiten. DER DURCHFLUSS DURCH EINEN AUTOMATISCHEN WASSERSTANDSREGLER FÜR DAS UNTERWASSER B. Máté, Dipl. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 404) Die häufigsten Einrichtungen unserer Anlagen für Oberflächenbewässerung sind die sogen. Überfallschützen mit Durchmessern von 40, 00 und 80 cm. Ihr grösster Nachteil ist die von Hand erfolgende Bedienung und die häufige Auskolkung hinter der Abdeckung im Unterwasser. Als Ergebnis der aus der Literatur bekannten