Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) DIE BERECHNUNG DER BEWÄSSERUNGSKOSTEN BEIM ENTWURF EINER BEBEGNUNGSANLAGE I Pálfai, Dipl. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 348) Der Verfasser zeigt ein Berechnungsverfahren für die Bestimmung der Bewäs­serungskosten, das beim Entwurf der im Mündungsdreieck der Tisza (Thtiss) und der Maros gelegenen Bewässerungsanlage von Tápé angewandt worden war. Der Studienplan der das Gebiet von drei Landesproduktionsgenossenschaften (2970 ha = = 5170 Katastraljoch) umfassenden Anlage war der erste, der nach den vor kurzem in Ungarn eingeführten neuen Investitions- und Kreditkonstruktions-Iiichtlinien aus­gearbeitet worden war. Das wichtigste Ziel der Abhandlung war es, das sich den neuen Investitions- und Betriebsbedingungen anpassende Kostenberechnungsver­fahren zu erläutern und an einem konkreten Beispiel vorzuführen. Die ermittelten Ergebnisse liefern aber gleichzeitig Angaben und Zahlen für eine allgemeine Aus­wertung von Beregnungsanlagen. Die Abhandlung untersucht im Kapitel ,,Kosten der Bewässerung" die bei einer Bewässerung anfallenden Kosten. Sie zerlegt sie in zwei Hauptgruppen, nämlich in die staatlichen Zuschüsse und die Betriebsaufwendungen, bzw . deren Kosten. Bei einer anderen Einteilung werden gesonderl die ständigen und die proportional dem Was­serverbrauch wechselnden Kosten behandelt. Die ständigen Kosten der staatlichen Zuschüsse setzen sich im wesentlichen aus den Amortisations- und Instandhaltungskosten der Druckzentralen und des unterir­dischen Rohrnetzes, aus dem Grundpreis der elektrischen Energie und schliesslich dem Arbeitslohn des leitenden Ingenieurs und des Arbeitspersonals der Bewässe­rungsanlage zusammen. Die veränderlichen Kosten der staatlichen Zuschüsse bestehen aus dem Strom- und Wasserpreis, der dem Verbrauch entsprechend variiert. Die Betriebsaufwendungen und ihre Kosten zeigen bei den einzelnen Betrieben kleinere Abweichungen voneinander. Die Hauptanteile der ständigen Kosten der Betriebs­aufwendungen sind die Amortisations- und Instandhaltungskosten der mobilen Anlagen und Zusatzeinrichtungen, der Arbeitslohn des Bewässerungstechnikers und die Transportkosten der Geräte und Einrichtungen. Die veränderlichen Kosten der Betriebsaufwendungen ergeben sich aus den durch das Umlegen der Beregnungslei­tungen und dem Transport der Rohre anfallenden Arbeitslöhnen. Ein grundlegender Gesichtspunkt der Kostenberechnung war, dass bei der Berücksichtigung der Amortisations- und Unterhaltungskosten der staatlichen Liefer­betriebe nicht die tatsächlichen Verschleiss- und Unterhaltungsanteile eingesetzt werden, sondern — im Sinne des neuen Investitions- und Kreditgebildes — einfach 1,3% der Investitionskosten. Die Kosten wurden aber auch durch die Berücksichti­gung jener Verordnungen entscheidend beeinflusst, die 1966 erschienen und sich auf den Grundpreis der Energieversorgung und die Abschreibung der Wertverminderung von Betriebsinvestitionen bezogen. Die Bewässerungskosten können aus den obigen Teilergebnissen ermittelt wer­den. Bei Wirtschaftslichkeitsuntersuchungen muss man im allgemeinen den lang­jährigen Durchschnittswert der Bewässerung in Rechnung stellen. Etwa die Hälfte dieser Kosten melden sich als staatlicher Zuschuss, die andere als unmittelbare Betriebskosten. Der Anteil der konstanten Kosten beträgt 60%. Diejenigen Bewäs­serungskosten, die im Falle eines vom Durchschnittswert abweichenden Wasserver­brauchs zu erwarten sind, können aus Bild 2 in Forint je Katastraljoch und aus Bild 3 in Forint je Kubikmeter abgelesen werden. Bild 3 zeigt auch die Änderung des Ver­hältnisses der konstanten Kosten.

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