Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) DER GESCniEBEABRlEB К. Stelczer, Dipl. Ing. (Ungarischer Text auf Seite 159 .) Der Verfasser bringt in seiner Untersuchung das Phänomen des Geschiebeab­riebes in enge Verbindung mit der Erscheinung der Geschiebebewegung, er betrach­tet also den Abrieb des beweglichen Geschiebes und das „Abschleifen" des ruhenden als dieselbe Erscheinung. Unter Abrieb versteht er also eine stetig zunehmende Verkleinerung der Geschiebekörner. Die Grösse des Abriebes wird also — in Abhän­gigkeit von der mineralisch-geologischen Zusammensetzung — durch die stetige Ver­ringerung des Geschiebe-Korndurchmessers als Funktion der Zeit ausgedrückt. Im Interesse der Ermittlung des Abriebgesetzes wurden in Kapitel II jene Fak­toren mineralisch-geologischer und physikalischer Natur geklärt, die den Abrieb be­einflussen. Diese sind: 1. die geologische und mineralische Zusammensetzung des Geschiebes 4. das spezifische Dargebot an Geschiebe (qh ) 5. der Faktor der Korngleichheit ( M ) worin /i = der Reibungsfaktor, P = jene Kraft ist, die die Oberfläche des einen Geschiebekornes an die des anderen presst, G = das Gewicht des Geschiebekornes, Vhi und v-! = die Geschwindigkeit des Geschiebekornes vor dem Zusammenstoss und г Sekunden nachher und schliesslich т = die Zeitdauer des Zusammenstosses dar­stellt. Dann bestimmte der Verfasser in Kapitel III mit Hilfe von mathematischen Modellen die allgemeine Form des Gesetzes für den Geschiebeabrieb. Bei der Lösung dieser Aufgabe ging er von der Grösse der durch die Reibungs­kraft geleisteten Arbeit aus. Er untersuchte mit dem Coulomb'schen Gesetz geson­dert den Abrieb der ruhenden und der bewegten Körner, und stellte zwei mathema­tische Modelle auf: ein prismatisches und ein kugelförmiges. Er stellte den durch den Abrieb hervorgerufenen Gewichtsverlust durch ein Längenmass dar, führte dann die als konstant vorausgesetzte Geschiebegeschwindigkeit (>h = ds/dt ein und ging auf diese Weise vom Weg auf die Zeitbeziehung über. Nach diesen mathematischen Modellen sind die den Abrieb darstellenden Bezie­hungen folgende: bei beweglichem Geschiebe ( Bild 2) a) beim prismatischen Modell g = y 0e~ kit =T I b) beim kugelförmigen Modell g = y 0e bei ruhendem Geschiebe (Bild 3) a) beim prismatischen Modell y = y 0 — k'4' worin ;/„ und y = die Höhe des Geschiebekornes vor der Bewegung, bzw. nach ihr und k\ und k 2 = den Abriebfaktor des bewegten, bzw. ruhenden Geschiebes bedeutet. Wird an die Stelle des Längenmasses г/ der durchschnittliche Durchmesser D der Gescbiebekörner eingeführt, so kann der Abrieb des durchschnittlichen Durch­messers des sich abschnittsweise fortbewegenden Geschiebes d.h. die auf die Zeit der Be­wegung und des Liegens entfallende langsame Abnahme als Funktion der Zeit durch folgende Beziehung (36) ermittelt werden : 2. die Reibungskraft (S = цТ), 3. die bei einem Zusammenstoss freiwerdende Kraft b) beim kugelförmigen Modell у = Уу%—к гР JD i=D i_ 1-VDÏ­1e — k 2t'i

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