Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(74) natürliche Ufer oder der Schutzdamm zu niedrig war. um den notwen­digen Schutz zu gewährleisten. Kapitel 3 befasst sich mit den Deichbrüchen und der Beseitigung der durch sie entstandenen Schäden. Die Serie der Dammbrüche begann ge­rade am Höhepunkt der Schutzarbeiten am 10. Juni Deichbrüche entstan­den bei (Bild 3): 1. Novoselo (Fkm 1317), 10. Juni; überschwemmtes Gebiet 600 ha; 2. Kamariste (Fkm 1360), 16. Juni; überschwemmtes Gebiet 17 400 ha; 3. Mladenovo (Fkm 1310), 23. und 24. Juni, an zwei Stellen, über­schwemmtes Gebiet 3000 ha und 4. Tschelarevo (Fkm 1284), 26. Juni; überschwemmtes Gebiet 4400 ha. Die gesamte überflutete Fläche betrug 25 400 ha. Der Verfasser schildert eingehend die einzelnen Deichbrüche und befasst sich besonders eingehend mit dem von Kamariste, dessen Ursache die Erosion unterhalb des Deichkörpers war und welche auf aufbrechendes Wasser zurückgeführt werden konnte (Bild 4). Das hier entströmende Wasser wurde durch einen Lokalisationsdamm, von 1—3 m Höhe, der ent­lang des Steilufers angelegt wurde, abgefangen. Zu seinem Ausbau war eine grosse Zahl von Menschen und Maschinen konzentriert worden. In je einer Schichte arbeiteten bis zu 40 000 Mann. Die Haptschutzdeiche wurden, um das Wasser durchzulassen, zunächst mit Sprengungen zerstört und später mit Schwimmbaggern vertieft (Bild 5). Kapitel 4 fasst die ErfahrungeiL, die beim Hochwasserschutz gewonnen worden waren, zusammen. Es steht fest, dass sich die Verstärkung der Dämme durch Auffüllungen mit Hilfe von Saug-Druck-Baggern auf der Wasserseite als wirksam erwiesen hatte (Bild 7 und 8); dasselbe gilt für die Verwendung von Patria-Spundwänden als wasserdichte Wände (Bild 9). Er ist ferner festgestellt, dass dieses Hochwasser erfährungsgemäss bisher eines der längsten war; dementsprechend waren auch die Schäden und die Kosten der Verteidigung am grössten. Die jugoslawische Volkswirt­schaft erlitt einen Schaden von 88 Milliarden Dinar (Wert 1965), wovon 16 Milliarden auf die Schutzarbeiten entfielen. Der Verfasser hebt besonders jene günstigen Erfahrungen hervor, die durch die Anwendung und den Einsatz entsprechender Technologien und der Saug-Druck-Bagger sowohl bei der Verstärkung der Dämme, bzw. ihrem Durchstich, als auch bei den Wiederherstellungsarbeiten der Deich­brüche und -durchstiche, ferner bei der endgültigen Verstärkung der Deiche erreicht worden waren. Am Ende gibt er auch (Bild 10) die Abmes­sungen der bei den Verstärkungen ausgeführten Deichprofile an, deren Sicherheitshöhe 1,2 m ist. Die Dammbreite beträgt im Niveau des HHW 16 m, während die Böschung an der Landseite (mit Hydromechanisation) 1 : 7 ist, die, falls gut bindendes Material eingebaut wird, auf 1 : 5 ver­ringert werden darf.

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