Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

(17)* Wachstum in der Längsrichtung der s.g. Spitzenknospe des Führerastes des Obst­baumes beobachtet und gemessen. Während 5 Jahren hat er an 4 Sorten Winter­apfelbäumen, insgesamt an 64 Bäumen, wovon 4x8 bewässert und 4x8 nicht bewässert waren, Messungen durchgeführt, deren Endergebnisse 229 im Wesen gleichförmige Wachstums-Diagramme waren (Abb. 1). Das Wachstum hat er unter Anwendung der Gauss'schen s.g. Fehler-Integral­funktion auch in mathematischer Form ausgedrückt, wonach wo h das in dem Zeitraum 2r von der Knospenbildung bis zum Abschluss des Wachstums erzieltes Gesamtwachstum, e die Grundzahl der natürlichen Loga­rithmen, 2t = 3,00 und y das Wachstum in einem beliebigen Zeitpunkt t ist. Das momentane Wachstum ist dabei Die Wachstumskurve ist S-förmig, die Kurve des momentanen Wachstums glockenförmig (Abb. 2). Die Versuchsergebnisse Penman's bearbeitend hat der Verfasser festgestellt, dass die Kurve der potentiellen Transpiration ebenfalls glockenförmig ist, folglich deren Integralkurve S-förmig ( Abb. 3 ). Mithin hat das Kurvenpaar, welches die Transpiration, also den Feuchtigkeitsverbrauch charakterisiert, dem Wesen nach dieselbe Form, wie dasjenige, welches das Wachstum kennzeichnet. Sich hierauf stützend beweist er, dass das Wachstum mit dem Feuchtigkeitsverbrauch direkt proportional ist, was aber in der Wirklichkeit nur annähernd wahr ist, da der Feuch­tigkeitsbedarf, wenn auch in geringem Masse, auch in Buhezustand der Pflanze besteht, in Widerspruch zur mathematischen Anschauung, welche dies vernach­lässigt. Der Zeitabschnitt der Bewässerung liegt zwischen den Grenzpunkten des stürmischen Wachstums (Feuchtigkeitsverbrauchs) der zwischen 36 und 64% der Wachstumsdauer fällt. Bei gleicher Wachstumsdauer ist also der Zeitabschnitt der Bewässerung unverändert (Abb. 8), bei verschiedener jeweils anders (Abb. 9). Die Anhäufung der Bodenfeuchtigkeit während der Wachstumzeit kann an­nähernd als linear angenommen werden ( Abb. 4) so dass die Abszisse des Koor­dinatensystems nicht nur die Zeit, sondern auch die Feuchtigkeit, die Ordinate nicht nur das Wachstum, sondern auch ein mit der Ernte proportioneile Menge bedeutet, da bei ausgeglichenen Produktionsverhältnissen - die geerntete Menge mit der Länge der Fruchtäste, also mit dem Wachstum proportional ist. Auf dieser Grundlage kann der Transpirationskoeffizient ш mit einem Näherungswert berech­net werden, sowie auf die zu erwartende Menge der Ernte Aus Teil a der Abb. 10 ist ersichtlich, dass die am zweckmässigsten zu ver­brauchende Bodenfeuchtigkeitsmenge mit der Abszisse des Tangentenpunktes P der Kurve identisch ist, deren Koordinaten mit denjenigen des Endpunktes ver­glichen 64% der Abszisse und 88 der Ordinate ausmachen. Es ist begründet nur etwa 75% der maximalen Bodenfeuehtigkeitsmenge als Grundlage zu nehmen, da die wegbleibenden 25% keine 2% Ernte Verringerung verursachen, was unver­hältnismässig wenig ist in Vergleich mit der freiwerdenden Wassermenge, die ander­weitig mit hohem Wirkungsgrad zur Geltung kommen kann. Teil b der Abb. 10 beweist als geometrischer Ort der Zahlenwerte des Trans­pirationskoeffizientes — etwas als Kurve des Wirkungsgrades des Berieselungs­wassers — dass das Gebiet der praktisch zweckmässigen Feuchtigkeitsmengen zwischen den Abszissenwerten von 50 bis 100% liegt. I ^ ^—: _ _ I kg pflänzliche Trockensubstanz fr 2 Bodenfeuchtigkeitsmenge (Liter) t CO

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