Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

(18)* Um die maximalen Erntemengen zu erzielen schlägt der Verfasser vor, ausser den Bewässerungen während der Vegetationsperiode auch im Herbst — Herbst­ende, sowie Ende des Winters Speicherungsbewässerungen vorzunehmen, indem er nachweist, dass in einer Bodenschicht von weniger als 2,00 — 2,50 m Tiefe die Speicherung nicht lohnend, aber ohne Risiko auch nicht durchführbar ist. Die Speicherung muss mit stufenweise anwachsender Wassermenge durchgeführt werden so, dass für den Zeitraum zwischen der letzten Speicher-Bewässerung am Ende des Winters und dem bedeutenden Wasserverbrauch der ansetzenden Vege­tation (15. März — 30. April) im Boden sicherheitshalber Platz für das dreifache des mittleren Niederschlages übrigbleibt. Auf Grund einer, mit einer natürlichen Untergrundbewässerung zusammen­hängenden Bearbeitung stellt er fest, dass die wahrscheinlich maximale gesamte Feuchtigkeitsmenge, welche in den Boden eingeführt werden kann, also Nieder­schlag + Berieselungswasser e twa das doppelte der aus dem Niederschlag stammen­den Feuchtigkeitsmenge ist, was er als einen orientierenden Anhaltspunkt betrachtet. Der Verfasser untersucht, ob der Winter-Apfelbaum kritische Bewässerungs­Zeitpunkte bzw. Zeitspannen hat und kommt zum Ergebnis, dass die kritische Zeitspanne meistens mit derjenigen des stürmischen Wachstums zusammenfällt. Innerhalb dieser steht hinsichtlich der Gefahr bzw. der Wichtigkeit an erster Stelle die etwa am 20. Juli erfolgende, der Erschöpfung der Bodenfeuchtigkeit vor­hergehende rechtzeitig durchgeführte Bewässerung des Winter-Apfelbaumes. Er betont, dass bei anhaltender Dürre und später, also ausserhalb der Bewässerungs­saison die Bewässerung nötig sein kann, und am besten mit kleiner Wassermen­gen und eher öfter geschehen soll, um den Prozess der Reifung nicht zu stören. Die Bewässerung der Obstgärten ist ungeteilt, wenn der Baum gleichzeitig mit der Frucht des laufenden Jahres auch die s.g. Fruchtknospen produziert, welche die Ernte des folgenden Jahres sichern, so z.B. der Winter-Apfelbaum ( Abb. 11 ). Geteilt ist die Bewässerung demgegenüber, wenn die beiden Erscheinungen sich in verschiedenen Zeitabschnitten abspielen ( Abb. 12). Die Gesetzmässigkeiten des Wachstums zusammenfassend stellt der Verfasser fest, dass das Wachstum im Wesen dasselbe ist, sei es, dass es sich um Obstbäume mit langer oder mit kurzer Wachstums-Zeitspanne handelt, und so ist z.B. die Wachstumsperiode von 200 Tagen des Winter-Apfelbaumes dem absoluten Wert nach gleich den 93 Tagen der Erdbeere. Verfasser hat sein auf Grund von Versuchen und Beobachtungen ausgear­beitetes Verfahren im Laufe von nahezu zwei Jahrzehnten bei Obstgärten-Bewäs­serungen erprobt. Zwecks Anwendung des in seiner Abhandlung gesagten gibt er auch ein prak­tisches Beispiel, im welchen er die Bestimmung zwischen gewissen Grenzen des Zeitpunktes der Bewässerung, der Menge des Berieselungswassers, sowie der zu erwartenden Ernte bespricht, was teilweise die Abb. 13 veranschaulicht. (Übersetzt vom Dipl.-Ing. K. Fazekas)

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