Vízügyi Közlemények, 1961 (43. évfolyam)
4. füzet - IX. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról
(62 > BERECHNUNGSMETHODEN DER HYDRAULISCHEN FÖRDERUNG von D. Pásztor und A. Szivák (Ungarischer Text Seite 452) In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich eine neue Form der Materialbewegung, die hydraulische Förderung. Anfänglich wurde sie ausschliesslich bei Erdarbeiten angewendet, ihre Anwendung ist jedoch am ganzen Gebiet des Wasserbaues, beim Bergbau, in der Schwerindustrie und Bauindustrie gleichfalls von grosser Bedeutung. Die hydraulische Förderung weist zwei Grundfaktoren auf: a.) die anzuwendende Fördergeschwindigkeit, b.) den während der Förderung auftretenden Reibungsverlust. Diese beiden Faktoren sind Funktionen: a.) der Eigenschaften der geförderten Feststoffe (Wichte, Körnung, Form, usw.) b.) der Eigenschaften des flüssigen Fördcrmittels (Wichte, Zähigkeit, Dichte, usw.), c.) der Eigenschaften des Gemisches (Konzentration, Temperatur, usw.), der Gegebenheiten der Förderrohrleitung (Durchmesser, Rauhigkeit, Gefälle, usw.). Heutzutage sind zwischen den Faktoren nur die der Praxis entnommenen empirischen Zusammenhänge bekannt, doch ist in aller Welt eine bedeutende Forschungsarbeit im Gang, um immer mehr Faktoren berücksichtigende Funktionsbeziehungen aufzustellen. Die empirischen Formeln liefern von einander abweichende Ergebnisse. Der eine Fehler der Formeln ist, dass ihre Verfasser den Einfluss der Veränderung aller Faktoren auf die Erscheinung niclil gesondert untersucht haben. Widersprechende Ergebnisse entstanden auch dadurch, dass ein enger Bereich der Parameter untersucht wurde und die Versuche von der Wirklichkeit abweichend eingestellt waren, usw. Zur Bestimmung der F'ördergeschwindigkeit ist die Kenntnis der kritischen Geschwindigkeit des Gemisches nötig, also jener Geschwindigkeit, bei welcher die Festteile des Gemisches in der ganzen Leitung noch eben in Bewegung sind. Beim Transport mit der kritischen Geschwindigkeit ist der Energieverbraucli am geringsten, also ist deren Kenntnis zuliebe des wirtschaftlichen Betriebs wichtig. Der Wert des Reibungsverlustes kann den praktischen Erfahrungen gemäss grösser und auch kleiner als beim Strömens des klaren Wassers sein. Bild 1/b zeigt jenen Fall, bei dem der Reibungsverlust des Gemisches im Bereich der grösseren Geschwindigkeit dem des klaren Wassers gleich ist, Bild 1/a den, wo er geringer und Bild 1/c jenen, wo er immer grösser als der Reibungsverlust des klaren Wassers ist. Beim Entwurf einer Fördereinrichtung sind verschiedene Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Solche sind: der geringste Energieverbrauch, die Abnützung der Rohrleitung, die Steigerung der Leistungsfähigkeit, die Verwirklichung des Sicherheitsfaktors, usw. Überdies weist fast ein jedes Bauwerk spezielle Gesichtspunkte auf. Die Auswahl des Ausschlaggebenden erfordert sorgsame Umsicht und gründliche Kenntnisse. Die Verfasser geben im III. Abschnitt der Studie einige Bemessungsformeln und deren Anwendungsgebiet bekannt. Zum praktischen Vorführen einer jeden Methode wurden Beispiele mit je einem feiner (mit ,,A" bezeichnet) und gröber (,,B'- bezeichneten) gekörnten Material ausgearbeitet und die Ergebnisse zeichnerisch dargestellt. Die Körnung dieser Materialen ist im Bild 2 veranschaulicht. Die besprochenen Bemessungsmethoden sind die folgenden: a.) Methode G. N. Roer: Der älteste sowjetische Forscher stellte seine Formeln in erster Linie anhand bei Erdarbeiten erlangter Erfahrungen zusammen. Die Formel (1) ist zur Bestimmung der kritischen Geschwindigkeit homogener Materialien geeignet, auf inhomogene bezieht sich die Formel (2). Das Berechnungsergebnis veranschaulicht Bild 3. Die Druckverluste werden mittels der Formel (3) festgestellt. Die Reibungsverluste des klaren Wassers werden anhand der Formel Pawlowskis mit Benützüng der Rauhigkeitsbeiwerte n = 0,012 — 0,010 ermittelt. Die Werte der in der Formel vor-