Vízügyi Közlemények, 1956 (38. évfolyam)

2. füzet - VII. Kisebb közlemények

(51) 3. Die mathematische Analyse und die Inbetrachtnahme der physikalischen Faktoren spielt in der Hydrologie eine immer wichtigere Holle. Bei den statistischen Untersuchungen muß man alle physikalischen und morphologischen Faktoren in Betracht nehmen. Ohne dies kann man nicht zur richtigen Bestimmung der Parameter gelangen. 4. Die hydrographische Forschling muß in steigendem Maße der aktiven Wasser­wirtschaft dienen, was die kräftige Entwicklung so der Geräte wie auch der Methoden erfordert. Danach ging er auf die Frage des hydrologischen Zusammenwirkens im Donau­raum über. Er deutete darauf hin, daß am Einzugsgebiet von 820 000 km 2 der Donau sich neun Staaten beteiligen, und sogar die größeren Nebenflüsse das Gebiet mehrerer Länder durchqueren. Deswegen sind die Nachbarländer vom Gesichtspunkt der hydrologischen Forschung gegenseitig aufeinander angewiesen. Daraus folgt, daß das enge Zusammenwirken in wissenschaftlicher Beziehung äußerst zweckdien­lich ist. Die Möglichkeiten des Zusammenwirkens untersuchend, hat er folgende Vor­schläge gemacht : 1. Zwischen den sich mit hydrographischen Fragen befassenden Forschungsan­sialten und Dienststellen sollte der Schriftenaustausch bis zur Vollständigkeit ent­wickelt werden. 2. Die einzelnen Staaten sylllen zu ihren Hydrographcntagungen die hydrographi­schen Forschungsanstalten und Forscher wenn möglich einladen, undzwar recht­zeitig, — damit sie sich in die wissenschaftliche Arbeit der Tagung je intensiver einschalten können. 3. Die Forschungsanstalten sollten prüfen, ob es nicht zweckdienlich wäre, ihre wichtigeren Messungen von Zeit zu Zeit abzustimmen um a ) die Geräte verschiede­ner Typen und b) die Meßmethoden zu vergleichen, c) eventuell gemeinsame Meß­methoden oder identische Meßgeräte einzuführen und schließlich d) jene Korrek­tionsfaktoren zu bestimmen, mit deren Hilfe man von den Ergebnissen der einen Meßmethode zu denjenigen eines anderen Verfahrens übergehen kann. 4. Es entsteht die Frage, ob nicht im Interesse eines systemathischeren Zusam­menwirkens irgendeine organisierte Form der wissenschaftlichen Kooperation der hydrographischen Forschungsanstalten der interessierten Staaten nötig wäre, was das Abhalten von Zeit zu Zeit sich wiederholenden wissenschaftlichen Konferen­zen ermöglichen würde. Prof. Mosonyi hat sich danach - seine Freude über die Erfolge des Kongresses aussprechend — bei den Vertretern des Auslandes für ihr aktives Mitwirken bedankt und um Stellungnahmen zu den das wissenschaftliche Zusammenwirken betreffenden Vorschlägen gebeten. Universitätsdozent P. Salamin würde das enge Einschalten des polnischen hydrographischen Insti­tutes als sehr nützlich betrachten, da zwischen den an der polnischen Ebene durchgeführten Wasserhaus­haltsuntersuchungen und d:'n Wasserhaushultsfrag.'n der Donauebene eine ziemlich nahe Verwandt­schaft besteht. Direktor R. Petrovic (Jugoslawien) hat die große Bedeutung des hydrographischen Zusammenwirkens betont. Die Völker der Donauländer teilen ihre die Donau betreffenden Angaben in verschiedenen Spra­chen und Formen und in vielen Veröffentlichungen zerstreut mit. Deren Zusammenfassung wäre sehr wichtig. Kine vorzügliche Möglichkeit des Zusammenwirkens bietet sich im Hahmen der Internationalen Assoziation für Wissenschaftliche Hydrologie. Die Internationale Union für Geodäsie und Geophysik würde mit Unterstützung des UNESCO das zu sammelnde Material gewiß gerne veröffentlichen. Der ungarische hydrographische Dienst könnte die Initiative ergreifen und die Interessenten aller umgebenden Staaten in einem Rundschreiben zur Mitwirkung bei der Veröffentlichung auffordern. Dr. IV. Krrsscr (Österreich) erachtet es für notwendig, dass der Beschluß des Kongresses in ganz konkreter Form abgefaßt werde. Am Ende des zu veröffentlichenden Kongreßberichtes sollte die Unga­rische Akademie der Wissenschaften einen das enge Zusammenwirken der hydrologischen Dienste tier Donaustaaten betreffenden Vorschlag machen. Diesen Vorschlag könnten die Teilnehmer des Kongresses den Regierungen ihrer Länder unterbreiten und es ist gewiß, daß die interessierten Regierungen dies auch annehmen würden. Die Internationale Union für Geodäsie und Geophysik, bzw. die innerhalb deren wirkende Internationale Assoziation für Wissenschaftliche Hydrologie pflegt die Wissenschaft im allge­meinen, während das Zusammenwirken innerhalb des Donaubeckens sich auf die konkreten lokalen Fragen beziehen würde. Diese Arbeit würde die Arbeit der Internationalen Assoziation ergänzen, ist aber unabhängig von ihr notwendig. Ferner sollte (1er Kongreß der Ungarischen Akademie der Wissenschaften vorschlagen, daß — hin­sichtlich der von den ungarischen Hydrologen erreichten großen Erfolge und der durch sie erworbenen großen Wertschätzung — der Sitz der künftigen Organisation in Budapest sei. Ferner könnte in jedem 3*

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