Vízügyi Közlemények, 1955 (37. évfolyam)
1-2. füzet - XIV. Lászlóffy Woldemár: Az árvíz előrejelzése
(?) Die Schliessung der Durchbruchstellen konnte in Folge von Verkehrs- und Transportschwierigkeiten nicht sofort begonnen werden, so füllte das ausgetretene Wasser allmählich die tieferen Teile der zwischen der Donau und dem Mosoner Donauarm liegenden, von Deichen umfassten Insel : das sog. Szigetköz und bedrohte die linksufrigen Stadtteile von Győr mit Überflutung (Beilage III, Bild <Jj. Es wurde versucht, den längs der Stadl liegenden schwachen Deich mit Zusammenziehung von zahlreichen Erdmaschinen zu halLen, doch brach das Wasser infolge der Durchlässigkeit des Untergrundes auch hier durch und überflutete die Vorstadt Révfalu von Győr (Bild 10-14). An den anderen Strecken war die Flutabwehr erfolgreich. Mit gewaltiger Zusammenfassung der Landeskräfte gelang es, den Bahnhof von Komárom und die Hauptverkehrsstrasse zu verteidigen (Bild 15). In Almásfüzitő war beim Eintreffen der Hochflut der Bau des die Industrieanlagen und Siedlungen schützenden Deiches noch nicht ganz vollendet, deshalb wurde hier mittels zahlreicher Erdbaumaschinen binnen einigen Tagen 18 000 m 3 Erdmaterial eingebaut. So gelang es auch diese neue Schutzlinie zu erhalten (Bild 16). Schwere Arbeit wurde auch in der Stadt Esztergom verrichtet, wo die Deiche ebenfalls erhöht werden mussten. Mördlich von Budapest war zur Bergung der Ernte an jenen Steilen, wo das schmale Inundationsgebiet nur niedrigere Sommerdeiche schützen, starke Abwehrtätigkeit im Gange. Südlich von Budapest sind die Deiche gegen die durch Eisversetzungen verursachten Hochwässer, welche höher als die eisfreien Hochwässer sind, ausgebaut, deshalb war hier auch die Abwehr leichler. An einzelnen Stellen gelang es sogar auch die provisorischen Sommerdeiche zu erhalten. In der Umgebung der Hauptstadt und südwärts wurden in mehreren kleineren Busen neue Shutzdeiche errichtet, oder die vorhandenen bedeutend verstärk. Als Folge des durchlässigen alluvialen Untergrundes längs der Donau mussten an vielen Orten Sickerungen, Drängewässer, Qaalmwasseraufbrüche unschädlich gemacht werden. Die Wasserstände überstiegen auch in der Nähe der südlichen Landesgrenze die bisherigen Höchststände, deshalb •waren dort starke Abwehrarbeiten nötig (Bild 17). Zusanunengefasst überflutete das Wasser insgesamt 5% der geschützten Gebiete, doch war auch das ein empfindlicher Schlag. Das Hochwasser bewies, dass durch organisierte Zusammenfassung von Maschinen, Fachleuten und Arbeitermassen grosse Leistungen erreicht werden können und die Flutabwehr erfolgreich gestaltet werden kann. ОПЫТЫ В СЛОВАКИИ В СВЯЗИ С НАВОДНЕНИЕМ, ПРОИСШЕДШИМ НА Р. ДУНАЙ Автор : Книшка Й. (Братислава) (Карту и фото смотри на стр. '2G — 39. текста по венгерскому языку) ОДТ 627-51(437.6) Организация по защите от наводнения была мобилизирована 9-го июля 1954 года. В защитные работы были включены и некоторые армейские части, также рабочие силы, транспорт, авиационная разведка, радио и телефон. Паводкозащитные работы продолжались до 26-го июля на речной дамбе длиною в 330 км. На притоках Дуная в Это время были низкие уровни воды и стояла благоприятная погода, что способствовало успешному проведению работ по защите территорий от наводнения. Однако большие затруднения вызвали и много вреда причинили грунтовые воды, затепливающие большие территории. Высота речной дамбы на участке между Райка • — Палковичово оказалась недостаточной. На этом участке уровень воды значительно повысился в результате заиления русла реки, и уровни стали более высокие, чем в 1899-ом году. Неблагоприятное влияние подпора, создающегося пойменными лесными полосами, необходимо уменьшить с соотетствующим развитием лесного хозяйства. Недостаточные высоты речных дамб могут быть устранены необходимыми мероприятиями, однако фильтрация представляет собой большую опасность. Хорошо оправдывает себя применение сборных бетонных