Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(31) und die Abb. 70. geben die Kostenangaben im Pengő-Werte des Jahres 1936: 1 Pengő = 100 Fillér = 28 U. S. A. Cent.) Die Einheitskosten k 0 können in der Funktion des Rauminhaltes nach Gl. 105 ausgedrückt werden. Die allgemeine Form der Kurve lc 0 — £ (S) stellt die Abb. 71. dar. Mittels dsr entweder auf theoretischem Wege, oder aus einzelnen Punkten festgestellten Kurve bestimmt der Verfasser die x Einheitskosten eines beliebigen /IS Beckenteiles laut Gl. 106. bzw. 107. Das zu einem beliebigen S-Werte gehörige x 0 kann aus der Kurve y. 0 nach der Gl. 107 sehr einfach mit dem auf Abb. 71. dargestellten Verfahren konstruiert werden. Durch mehrfache Wiederholung der Konstruktion kann eine entsprechend genaue x 0-Kurve gezeichnet werden. Es geht aus der Dafinition der x 0 hervor, daß der Mittelwert des bis zu einem beliebigen Werte sich erstreckenden Abschnittes der * 0-Kurve gerade dem zum S gehörigen x 0 gleich ist. Die Feststellung der x a-Kurve kann in dem Falle von praktischer Bedeutung sein, wenn der Becken zugleich mehreren Zwecken dient und wenn diejenigen Einheitskosten festzustellen sind, welche auf die Beckenteile, welche verschiedenen Interessen dienen, entfallen. Auf diese Weise können auch die Ein­heitskosten des für den Hochwasserschutz vorbehaltenen Beckenteiles ausgerechnet werden. Nehmen wir z. B. an, daß ein Speicher für Zwecke der Wasserkraftausnutzung und dsr B3wässerung Wasser liefert, und eine von diesen Ausnutzungen so wichtig ist, daß ihretwegen der Speicher unbedingt zu errichten wäre. In diesem Falle ist der Speicherraum theoretisch teilbar, und die Kosten des unteren, verhältnismäßig kostspieligeren Raum­teiles können von der erstrangigen Ausnutzung getragen werden, die Kosten des oberen, relative billigeren Raumteiles dagegen von der untergeordneten Ausnutzung. Das x 0-Diagramm ist auch in dem Falle gut zu gebrauchen, wenn festgestellt werden soll, ob ein zwecks Befriedigung von zwei oder mehreren Verbrauchern errichteter gemein­samer Becken für die einzelnen Verbraucher vorteilhafter ist, und wieviel an Ersparnis die Vereinigung für jeden einzelnen Verbraucher ergeben kann. Sind die geologischen und topographischen Verhältnisse derart, daß hinsichtlich der in Frage kommenden Becken die selbe Kurve l: 0 — zumindest annäherungsweise — anwendbar ist, so stellt der Ver­fasser die Lösung anschließend an Abb. 72. dar. Die Einigung des Bewässerungsbedarfes (1) und des Wasserkraftbedarfes (2) hat zwei Möglichkeiten: die beiden Fälle a) und b) auf Abb. 72. rechts. Letzterer bedeutet eine zweifache Wasserausnutzung: ein Teil der durch die Wasserkraftausnutzung (2) gebrauchten Wassermenge steht auch den Zwecken der Bewässerung (1) zur Verfügung. Untersucht man den Fall des Jahresspeichers an der charakteristischen Integralkurve, so beansprucht die Vereinigung — nach dem graphischen Verfahren —- einen größeren Speicherraum S t, als die Summe der im Falle einer getrennten Lösung notwendigen Rauminhalte: S 1 + Im Falle a ) ist die Vereinigung nur dann wirtschaftlich, wenn die Bedingung 108 zufriedengestellt ist. Die Kosten, die ein Speicher vom Rauminhalt S i für die zweifache Wasserausnutzung — Bewässerung und Energieerzeugung — beansprucht, können von den zwei Verbrauchern auf mehrere Weisen geteilt werden: 1. sie genießen die infolge der Vereinigung eingetretene Kostenabnahme in gleichem Maße, s. Gl. 109 und 10!)' ; 2. die Ersparnis wird im Verhältnis der separat nötigen Speicherrauminhalte geteilt, s. Gl. 110, 110' ; 3. im Verhältnis der investierten Kosten, s. Gl. Ill, III' ; 4. endlich ist ein Einheits­preis kjj möglich, der die Grenze der Belastungsfähigkeit des Verbrauches (2) bildet; in diesem Falle wird die Bedingung der Lösung durch den Zusammenhang 112 ausgedrückt. Im Falle der Annahme b) — d. h. der teilweise zweifachen Ausnutzung -— ist der Speicherraumbedarf S 3 im allgemeinen kleiner als S t + S t; die Vereinigung besitzt keine - der Gl. 112 ähnliche Bedingung, die Vereinigung bedeutet für beide Verbraucher wirt­schaftliche Vorteile. In dem auf der Abbildung dargestellten Falle ist S 3 = S 1 + S 2. Die aus der Vereinigung stammende Kostenabnahme kann nach obigen Ausführungen geteilt werden und so werden die Auslagen der einzelnen Verbraucher von der Gleichungs­gruppe 113—117 ausgedrückt. Die zwecks Energieerzeugung errichteten Speicher pflegt man auch auf Grund des Energievorrates vom vollen Becken zu charakterisieren, wie es die Gleichungen 118 und 119 darstellen.

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