Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(32) 2. Absolute Wirtschaftlichkeit der Speicherung. Das tatsächliche Ausmaß der Wirtschaftlichkeit kann ausschließlich aus einem solchen Kostenanschlag bestimmt werden, der auf ausführlichen Plänen beruht. Die Wirtschaftlichkeit kann nicht durch die auf die Einheit des Rauminhaltes entfallenden Kosten, sondern nur durch die Einheitskosten der nutzbar gemachten Wassermengen ausgedrückt werden. Eben deshalb bietet das im vorangehenden Abschnitte Gesagte nur für relative und annäherungsweise Auswertungen eine Grundlage. Die absolute Wirtschaftlichkeit der Speicherung wird von den Einheitskosten к bestimmt, wie es in der Gl. 120 dargelegt ist; in dieser Gleichung bedeutet К die Baukosten des Speichers, l das Prozent der für n Jahre berechneten Jahresabschreibung, p den Zinsfuß, с den prozentuellen Jahreswert der Verwaltungs- und Betriebskosten, q die mittlere ausgenutzte Wassermenge, die kleiner ist, als der aus dem Speicher erfolgte mittlere Verbrauch entsprechend den Verlusten zwischen dem Speicher und der Aus­nutzungsstelle. Die Abschreibung kann auf dreierlei Weisen berechnet werden: 1. die Abschreibung nach dem ständigen Wert wirt von der Gl. 122 ausgedrückt; 2. die zunehmenden Abschrei­bungen von den Gleichungen 124, 125 ; 3. die nach den abnehmenden Abschreibungen sich ergebenden Kosten werden von den Gleichungen 126, 127 und 128 ausgedrückt. In letzterer Gleichung bedeutet a das Prozent der Annuität. Wenn der Speicher einem Verbraucher A die Mittelwassermenge q v und einen Verbraucher fí die Mittelwassermenge q., zur Verfügung stellt, ferner wenn ersterer einem Einheitspreis k v letzterer einen Einheitspreis fc 2 bezahlen kann, so ergibt die Beilingung der Wirtschaftlichkeit die Gl. 129. Im Falle einer beliebigen Anzahl n an Verbrauchern wird die Wirtschaftlichkeitsbedingtmg der Speicherung vom Zusammenhange 130 ausgedrückt. IX. SCHLUSSFOLGERUNGEN. Der Endzweck des hydrologischen Teiles dieser Studie ist die Feststellung der Speicherungs-Charakteristik S = Ф (/ a ), bzw. die Ausfindigmachung derjenigen hydrolo­gischen Faktoren, in deren Besitz diese Charakteristik mit zufriedenstellender Annäherving darstellbar ist. Zwecks Lösung gerade dieser Aufgabe untersuchte der Verfasser den Zusammenhang der durchschnittlichen Niederschlagsmengen im Karpatenbecken, wie auch die Ablfußbeiwerte. Er bringt die Einführung der charakteristischen Integralkurve und der Speicherungs-Charakteristik in Vorschlag, wie auch das Verfahren für die Bestim­mung der idealen Mittelwassermenge. Zur theoretischen Lösung des Problems ist die Einführung des cp-Faktors notwendig, zu dessen Berechnung von der Studie ebenfalls ein auf theoretischen Grundlagen beruhendes Verfahren dargeboten wild. Es ist unstreitbar, daß im Laufe der Untersuchung — um daraus für die Ingenieur­praxis entsprechend brauchbare Lehren ziehen zu können — äußerst vereinfachte Annah­men gestellt werden mußten. Dennoch sprechen für die Anwendbarkeit des in Vorschlag gebrachten Verfahrens folgende drei Gesichtspunkte: 1. Es gibt noch kein theoretisches Verfahren, das die verschiedenen, verwickelt zusammenhängenden hydrologischen Faktoren — Topographie, Vegetation, Geologie, Meteorologie -—- genauer ins Auge fasst. 2. Die bisher unternommenen Messungen und Untersuchungen rechtfertigen den in der Studie dargebotenen Zusammenhang zur Genüge. 3. Infolge der Mangelhaftigkeit der hydrographischen und meteorologischen Beobachtungen bietet sich der Planung sehr oft allein dieses beantragte Verfahren. Der Verfasser wünscht betont zu haben, daß er zum Leitfaden der Behandlung aus methodischen Gründen die Art und Weise der Wasserentnahme, d. h. des Verbrau­ches gewählt hat.

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