Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)
2. szám - VII. Szakirodalom
(30) Es ist zweckmäßig , die Aufgabe umgekehrt zu lösen. Zum Verbrauch von gegebenem Charakter bestimmt man im Sinne des Abschnittes IVjd. die Speicherungs-Charakteristik. Hieran kann der zum beliebigen S Werte gehörige FK Verbrauch abgelesen -werden. Meistens ist im voraus abzuschätzen, was für einer Speicherung •— einer kleinen oder einer Saisonoder einer mehrjährigen Speicherung — der ausführbare Rauminhalt entsprechen wird; und so ist nur der betreffende Abschitt der Kurve aufzuzeichnen oder zu berechnen. Dem Speic-herraume setzen meistens nicht die hydrologischen Verhältnisse Grenzen — wenigstens nicht im Karpatenbecken —, sondern die geologischen und topographischen Umstände. In der Regel gibt es einen S G Wert, der kleiner ist, als der hydrologische Grenzwert Sq; daher ist das zum S G gehörige q g der Grenzwert der Leistungsfähigkeit des Speichers, im Falle einer angegebenen Verbrauchsverteilung (Abb. 67.). Am Ende des Abschnittes erläutert der Verfasser die mit der hydrologischen Dimensionierung des geplanten Visó-Speichers verbundene Aufgabe. Die geologischen und topographischen Gregebenheiten ermöglichen — nach den annäherungsweisen Vorstudien — die Errichtung eines Speichers von etwa 900 Millionen m 3 Rauminhalt. Hiezu stellt der Verfasser auf Grund der in der Studie auseinendergesetzten Annahmen die Leistungsfähigkeit des Speichers, also die für die verschiedenen Zwecke verwendbaren Wassermengen fest. VII. DER WASSERWIRTSCHAFTSPLAN. Das Endergebnis der hydrologischen Dimensionierung ist der Wasserwirtschaftsplan des Speichers. Die Wirkung des Speichers und die Verteilung der zwecks Nutzbarmachung herabgelassenen Wassermengen wird von diesem Plan veranschaulicht. Der Wasserwirtschaftsplan kann nach dem Schema auf Tafel XIII. numerisch entworfen werden; aber es ist zweckmäßig, ihn selbst dann graphisch aufzuzeichnen, wenn die ursprüngliche Lösung durch Berechnung zustande gekommen ist. Der graphische Plan ist anschaulich und übersichtlich. Der Wasserwirtschaftsplan des entworfenen Visó-Speichers wird —- im Falle der im VI. Abschnitte behandelten Bedingungen — von Abb. 68. klargelegt. VIII. DIE WIRTSCHAFTLICHKEIT DER SPEICHERUNG. 1. Faktoren zur Charakterisierung der relativen Wirtschaftlichkeit. Da die Kosten der Talsperre gewöhnlich den Löwenanteil der Summen ausmachen, die mit der Errichtung der ganzen Speicherung zusammenhängen, ist es in der einschlägigen Fachliteratur üblich, zur Charakterisierung der relativen Wirtschaftlichkeit, den auf die Raumeinheit der Talsperre entfallenden nutzbaren Rauminhalt anzugeben: (103) ß = — • . W Abb. 69. zeigt uns die auf irgendeine Sperrenstelle bezogenen, dem verschiedenen Mauerhöhen entsprechenden ß-Werte. Mittels der p-Kuivc ist die günstigste Tal sperrenhöhe (mh') annäherungsweise feststellbar. Die Tafel XIV. erwähnt 54 Speicher nach der Größe des dazugehörigen /9-Faktors, auf Grund der Angaben von N. KELEN. (Unter Nr. 20 werden die für den geplanten Visó-Speicher von dem Verfasser berechneten Daten angeführt .) Die Tafel enthält naturgemäß nur die Angaben gleichartiger Speicher. (Talsperre als Gewichtstaumauer ausgeführt.) Eine sehr verbreitete Art der Bezeichnung der Wirtschaftlichkeit ist die Kostenangabe (k 0) von 1 m 3 Speicherrauminhalt. Diesbezüglich belehrt uns die aus mehreren Quellen zusammengestellte Tafel XV. und die hieraus entworfene Abb. 70. Dan Zusammenhang der Einheitskosten k 0 (Fillér /m 3) und des Faktors ß legt die Gl 104 klar. (Die Tafel XV.