Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(29) b) Saisonspeicher. Dar Saisonspeicher ist im Prinzip auf Grund des bisher Gesagten zu untersuchen. Das Wesentliche der Aufgabe und die Lösung selbst wird durch Abb. 61. veranschaulicht. c) Speicher mit voller Ausnützung. Ein Speicher mit voller Ausnützung kommt in Frage, wenn man sich zum Ziele setzt, die gesamte Abflußmenge eines Einzugsgebietes während einer mehrere Jahrzehnte langen Periode ohne Verlust nutzbar zu machen. In diesem Falle ist also der mittlere Ver­brauch genau der durchschnittlichen Jahresmittelwassermenge -— deren idealem Werte — gleich. Zwischen dem Jahresspeicher und dem Speicher mit voller Ausnützung stehen die mehrjährigen Speicher, die die mittlere Abflußmenge einiger kürzerer oder längerer, jedenfalls mehrjähriger Perioden nutzbar machen. Abb. 62. bietet die Bestimmung des Rauminhaltes von einem Speicher für mehrere Jahre dar. d) Zusammenhang zwischen Leistungsfähigkeit und Speicherraumbedarf . Die allgemeine Form der Speicherungs-Charakteristik wird von Abb. 63. veranschau­licht. Diese Alternative unterscheidet sich im Wesentlichen vom Falle des gleichmäßigen Verbrauches nicht, aber es muß betont werden, daß eine Ordinate nicht den tatsächlichen Verbrauch bezeichnet, sondern den Mittelwert des Verbrauches. Dar Kurvenabschnitt zwischen SQ und SQ besteht, genauer betrachtet, auch hier aus mit Brüchen sieh anschlies­senden flachen Bögen. e) Ausgleichsbecken. Der Tages- und Wochenausgleich weicht von dem bisher Besprochenen einigermaßen nb: der Wasserzufluß ist entweder gleichmäßig oder schwankt in sehr kleinem Maße, der Verbrauch ist jedoch sehr seh wankend. Die Behandlung der kleinen Speicher war vom Verfasser nicht beabsichtigt, und so befaßt er sich nicht eingehend mit dieser Frage. Auf Abb. 64. ist der Grundgedanke der Dimensionierung ersichtlich. V. SPEICHERRAUMBEDARF EINES ZEITWEISEN VERBRAUCHES VON ANGEGEBENER VERTEILUNG UND INTENSITÄT. Auch der zeitweise Verbrauch kann 1. von gleichmäßiger oder 2. von ungleich­mäßiger Intensität sein. Die Art und Weise der Bestimmung des Speicherraumes — sowohl im Falle eines graphischen, als auch im Falle eines numerischen Verfahrens —, stimmt im Wesentlichen mit dem bisher Vorgetragenen überein. Der zeitweise Verbrauch kann als Sonderfall des ständigen und ungleichmäßigen Verbrauches aufgefasst werden, wobei die Charakterfunktion g (t ) abschnittsweise den Null wert annimmt. Die Abb. 65. bietet ein Beispiel für den Fall der Jahresspeicherung. Der Bedarf der Schiffahrt und der Bewässerung verursacht im Allgemeinem einen zeitweisen Verbrauch. Es kann aber auch in Verbindung mit der Wasserkraftausnutzung ein zeitweiser Bedarf entstehen, z. B. im Falle, wo das Wasser — zwecks Ausgleichung der Energieerzeugung irgendeines Wasserkraftwerkes oh ne Speicherung —, zeitweise vom Speicher abgelassen werden soll, wie dies Abb. 66. darstellt. VI., LEISTUNGSFÄHIGKEIT EINES SPEICHERS VON BESTIMMTEM RAUMINHALT. Der zweite, ja vielleicht öfter auftauchende Fall der Planung ist, wenn der durch die topographischen und geologischen Verhältnisse bestimmte größtmögliche Rauminhalt gegeben ist, und die hydrologische Leistungsfähigkeit , d. h. der leistbare mittlere Verbrauch berechnet werden soll. Die Aufgabe ist aber nur dann exakt ausgedrückt, wenn man auch den Charakter des Verbrauches als bekannt betrachtet.

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