Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(28) stätige und differenzierbare Funktion der Zeit ausdrückbar ist. Charakterisiert man die gespeicherte Wassermenge nach Gl. 75 mit dem prozentuellen Wert '£ (Abb. 55\a.), führt man ferner die den Charakter des Verbrauches ausdrückende Funktion ? = e (t) ein (Abb. 551b.), so erzielt man nach den entsprechenden Umformungen die Funktion 78, deren Höchstwert, d. h. den relativen Speicherraumbedarf die Formel 80 ergibt. Der effektive Wert des Speicherraumbedarfes ist: (86) 8 = ^^ 100 Die Abb. 56. weist in prozentuellen Werten ausgedrückte Integralkurven auf, die dem Verbrauche (a) von verschiedenem Charakter und verschiedenen Zuflußverteilungen (6) angehören. Jeder Verbrauch verschiedenen Charakters kann mit irgendeinem Faktor gekennzeichnet werden, z. B. mit dem Quotienten der zu den Zeiten t = T\ 2 und t — T gehörigen Werte. Wenn man diese Charakterfaktoren («') in einem Koordinatensystem auf die waagerechte und den Speicherraumbedarf auf die senkrechte Achse aufträgt, wird der Zusammenhang durch die auf Abb. 57. dargestellte Kurvenschar veranschaulicht. Jede Kurve dieser Schar gehört zu einer bestimmten qp-Zuflußverteilung. Zu jeder Verbrauchs­gruppe kann ein der Abb. 57. ähnliches Graphikon gezeichnet werden, auf Grund dessen in kurzer Zeit Annäherungsberechnungen gemacht werden können. Wählt man den Charakter der Zuflußverteilung zur Grundlage, so kann man einen Unterschied machen zwischen einer ,,ähnlichen' 1 und ,,entgegengesetzten " Verbrauchs­verteilung, je nachdem die Integrallinie des Verbrauches sich über oder unter die Aus­gleichslinie biegt (Abb. 58.). Ein Sonderfall des ungleichmäßigen Verbrauches im Bereiche der Wasserkraftaus­nutzung ist der, wobei der Speicher ein Kraftwerk zu nähren hat, das zum Ausgleich der Energieerzeugung einer Niederdruckanlage dient. Bei den hydrologischen Verhältnissen des Karpatenbeckens beansprucht ein solches Zusammenwirken einen kleineren Speicher­raum, als der volle Ausgleich, vorausgesetzt einen gleich großen F Jahresverbrauch (Abb. 59.). Im Bereiche der Wasserkraftausnutzung, besonders in Verbindung mit der elektro­chemischen Industrie, entsteht manchmal die Notwendigkeit der gleichmäßigen Energie­erzeugung. Wenn die Wasserspiegelschwankung des Staubeckens einen bedeutenden Teil des vollen Gefälles ausmacht, beansprucht die gleichmäßige Energieerzeugung L einen wechselnden Wasser ver brau eh /. Substituiert man in die grundlegende Differenzialgleichung der Speicherung — die Bezeichnung 90 angewendet — den für die Aufgabe bestimmenden Ausdruck L a (01) / = .1/' so gelangt man zur Gl. 92 (Abb. 60.). Ist die m Schwankungshöhe des Stauspiegels aus der Formel 11 der Speicherungskurve in der Form 93 als Funktion des Rauminhaltes auszu­drücken, so nimmt die Differenzialgleichung folgende Gestalt an: (94) q (t) L a ds 1 dt c 0s a~+M Infolge mathematischer Schwierigkeiten der allgemeinen Lösung ist es zweckmäßig, die Aufgabe auf graphische Weise zu lösen.

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