Vízügyi Közlemények, 1935 (17. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 4. számhoz

8 Speicher mit vier unabhängigen Fördereinrichtungen ausgestattet ist, können in der Stunde insgesamt 400 Tonnen Getreide bewältigt werden. Die Entladung der Donauschleppe erfolgt durch einen mit vier Saugrüsseln versehenen fahrbaren Saugelevator, welcher stündlich 100 Tonnen aus dem Schiffe zu fördern vermag. Sämtliche Maschineneinheiten des Speichers werden elektrisch und einzeln angetrieben. Die wichtigsten Einrichtungen sind auf Abb. 6, sowie auf den Bildern 13—25 zu sehen. Im Rahmen einer ausführlichen Erörterung über die bei der Bemessung der einzelnen Konstruktionsteile befolgten Richtlinien schildert der Verfasser auch die karakteristische Bewehrung der wichtigsten Eisenbetonkonstruktionen, wie die der Grundplatte, des Siloteiles, der Säulen, der Pilz- und Rippendecken (Abb. 7—17, Bilder 1—12). An den wichtigsten Materialien wurden verbraucht : rund 19.640 m 3 Beton, 1940 Tonnen Rundeisen. Die Gesamtausdehnung der Pilzdecken beträgt 25.000 m 2. Der Kostenaufwand betrug rund 3,211.000 Pengő für das Gebäude und 1,534.000 Pengő für die maschinellen Einrichtungen, zusammen also 4,745.000 P. Bauherr des Getreidespeichers war die Budapester Freihafen A. G. Die Über­prüfung der Pläne, sowie die Baukontrolle oblag einem kgl.ung. Staatskommissariate. Die Eisenbetonkonstruktionen wurden durch die Budapester Firma Pittel u. Brausewetter A. G. ausgeführt, die maschinellen Einrichtungen nach den Plänen der Braunschweiger Firma Amme u. Luther grösstenteils durch die Firma Ganz u. Co. —Danubius A. G. Budapest geliefert. Ausser der bereits oben vermerkten umfangreichen Anwendung von Pilz­decken wäre inbezug der Bauausführung zu erwähnen, dass die Eisenbetonkon­struktionen in Gussbeton hergestellt und die Silozellen oberhalb des zylindrischen Teiles mittels Gleitschalung hochgebracht wurden (Bild 29). Seit dem Beginn des Speicherbetriebes sind nunmehr sieben Jahre verflossen. Während dieser Zeit nahm der Verkehr im Speicher stetig zu (Schaubild 18), und erreichte ein Ausmass, das mehrere Änderungen, sowie vei'schiedene Ergänzungen, bezw. Erweiterungen der bestehenden Einrichtungen erfordete. So musste unter anderem der Saugelevator derart umgebaut werden, dass nunmehr das Getreide durch denselben nicht nur ein, sondern unmittelbar auch in Schiffe und Eisen­bahnwagen verladen werden kann. In jedem Falle muss das Getreide über die selbsttätige Waage laufen. Ferner wurden unter den Rampen des Gebäudes drei Trichterwaagen aufgestellt. Die Anzahl der hölzernen Wände musste vermehrt und die Verlademaschine in einen Kran umgewandelt werden. Im Speicher wurde eine Anlage für die Reinigung und Sortierung von Hülsenfrüchten und eine solche für Braugerste eingebaut. Ausserhalb des Gebäudes entstand eine Anlage für die Vertilgung von Schädlingen (Rüsselkäfern). Über den Verkehr des ganzen Hafens, bezw. des Getreidespeichers (Schau­bild 18), sowie über die Rentabilität geben die am Ende des Aufsatzes angeführten Tabellen Aufschluss. (1. Verkehr des ganzen Hafens, 2. Verkehr des Speichers, 3. Finanzielle Ergebnisse.) In letzterer Tabelle entfallen auf den Speicherverkehr etwa 30% des Gesamtumsatzes.

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