Vízügyi Közlemények, 1935 (17. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 4. számhoz

I. DER GETREIDESPEICHER DES KGL. UNG. BUDAPESTER FREIHAFENS. Von : J. DIETER. (Seite : 545—581 des ungarischen Textes.). Auf der Nordpsitze der Insel Csepel, in unmittelbarer Nähe von Budapest wurde ein Gelände von ungefähr 600 ha für Hafenbauten frei behalten worden (Abb. 1). Hier wurde in den Jahren 1922—28 der Budapester Freihafen erbaut. Dieser besteht vorläufig aus zwei Becken, u. zw. : aus dem Handels- und dem Petro­leumbecken (Abb. 2), welche je eine direkte Einmündung aus der freien Donau be­sitzen. Längs des Handelsbeckens wurde der Getreidespeicher — ein Eisenbetonbau von gewaltigen Abmessungen •— errichtet. Der Speicher besteht aus drei Hauptteilen, u. zw. aus dem Silo- und dem Bodenspeicher, welche der dritte Teil, das Maschinenhaus (Abb. 3 u. 4) verbindet. Der Silospeicher, dessen Fassungsvermögen etwa 11.000 Tonnen beträgt, umfasst 18 grosse Zellen achteckigen unci 10 kleinere viereckigen Querschnittes. Dieser Teil ist vorwiegend für die Einlagerung grosser Getreideposten bestimmt. Die Speicherhöhe der Silozellen beträgt 25 m. Der Bodenspeicher umfasst 10 Stockwerke. Die Decken sind als Pilzdecken ausgeführt und so kräftig bemessen, dass das Getreide bis auf 2-0 m Schütthöhe aufgehäuft werden kann. In diesem Speicher, welcher durch hölzerne Wände in zahlreiche kleinere Abteilungen unterteilt und demzufolge auch für die Einlagerung kleinerer Partien benützt werden kann, können insgesamt 21.000 Tonnen ein­gelagert werden. Das Maschinenhaus zählt 13 Stockwerke und enthält die zum Speicherbetrieb nötigen mechanischen Einrichtungen. Da das Kellergeschoss des Gebäudes unter dem höchsten Hochwasserstand der Donau liegt, musste etwaigem Einsickern von Wasser durch Anlegen von Ab­dichtungen und Drainagen vorgebeugt werden. Der Speicher ist einerseits zur Einlagerung von Getreide — hauptsächlich als loses Schüttgut — bestimmt, andererseits ist mittels eines fahrbaren Saug­elevators und einer Verlademaschine, weiters mittels der im Gebäude, insbesondere im Maschinenhause untergebrachten Maschinen eine rasche und billige Behand­lung des Getreides ermöglicht, um dasselbe sowohl vom Schleppschiffe, als auch vom Waggon zu entladen, selbsttätig zu verwiegen, einzulagern, zu reinigen, zu lüften und wieder auf die Eisenbahn, oder auf den Wasserweg abzufordern. Die Stundenleistung der einzelnen Fördermaschinen beträgt 100 Tonnen. Da der

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