Mészáros Vince: Széchenyi és a magyar vízügyek (VÍZDOK, Budapest, 1979)

Német nyelvű összefoglaló

All diese Ergebnisse brachten jedoch für Széchenyi wenig Anerkennung. Nach dem Tode des Kaisers Franz des I. wurde die finanzielle Unterstützung seitens der Regierung so plötz­lich eingestellt, dass die in der letzten Arbeitsperiode fälligen Löhne und Kosten aus Széehenyis Privatvermögen gedeckt werden mussten. Umsonst drängt, bittstellt, beantragt er in den nächsten Jahren eine Fortsetzung der Arbeit; er erhielt keine Unter­stützung mehr. Trotzdem begab er sich noch jahrelang ans Eiserne Tor und sorgte für die notwendigsten Instandhal­tungsarbeiten. Inzwischen ist 1829 die „Erste Privilegisierte k. u. k. Donau Dampfschiffahrts Gesellschaft” gegründet worden und Szé­chenyi wurde — angesichts der Rentabilität des Unter­nehmens — zu ihrem aktivsten Organisator und Förderer. Er hat zur wirtschaftlichen und technischen Entwicklung der Gesellschaft so viel beigetragen, dass ein neues, in der von ihm gegründeten Altofner Werft erbautes Fahrgastschiff der Gesellschaft den Namen „Széchenyi” bekam. Er sorgte für einen entsprechenden Winterhafen und für die für den Verkehr nötigen Häfen Er bewog die Regierung, zur Instandhaltung der Wasserstrassen einen englischen Fluss­bagger anzukaufen, der von ihm den Namen „Vidra” bekam und jahrzehntelang im Dienste der inländischen Wasser­regulierung und der Aufrechterhaltung der Wassertsrassen stand. Zum Zusammenbau der „Vidra” und zur Schulung der Mannschaft wurde von ihm der englische Mechaniker Adam Clark engagiert, der danach lange Jahre hindurch in Ungarn arbeitete und technischer Berater Széehenyis wurde. Széchenyi war begeisterer Fürsprecher auch für den Plan eines schiffbaren Donau-Theisskanals. Neben inländischen Verschlügen zum Kanalbau, beauftragte er auch den eng­lischen Ingenieur Tierney Clark, der wegen der zu errichten­den Kettenbrücke öfters Ungarn besuchte, die Möglichkeiten eines soliden Kanalbaus zu prüfen. Eine englische Interres­sengruppe stellte sogar den Antrag, das schiffbare Wasser­strassen- und Kanalnetz Ungarns über den Donau—Main- Kanal in das kontinentale Wasserstrassennetz einzugliedern. Dies ist aber infolge der politischen Ereignisse unterlieben. Dass für eine solche Wasserstrasse nach Westen die Möglich­keit bestand, bewies Széehenyis Sohn, der Schiffskapitän Graf Edmund Széchenyi, der 1867 auf seinem kleinen Dampfer von Pest über die Donau, den Ludwigskanal und kleinere Wasser­144

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