Mészáros Vince: Széchenyi és a magyar vízügyek (VÍZDOK, Budapest, 1979)
Német nyelvű összefoglaló
strassen sowie über Main und Rhein und die Seine zur damaligen Weltausstellung in Paris gefahren ist. Seine Unternehmungslust erregte zu seiner Zeit in aller Welt grosses Aufsehen. Anfänge der Theissregulierung Széchenyi wurde schon als junger Offizier mit den unseligen Verhältnissen im Theisstal bekannt. Diese bedrückenden Erfahrungen wurden er sein ganzes Leben lang nicht mehr los und beschäftige sich viel mit den Theissproblemen. Vielleicht war dies ein Grund, dass 1845 — als es die Regierung für ratsam hielt, das äusserst gespannte politische Leben zu beschwichtigen und sich zu Reformen geneigt zu zeigen — neben der Statthalterei eine selbständige Komission für Gewässerregulierung und Förderung des Verkehrswesens aufgestellt und Széchenyi, der populäre und königstreue Politiker, vom Staatskanzler, Fürsten v. Metternich zu ihrer Leitung bestellt wurde. Offensichtlich übernahm er das von der Bevölkerung geachtete Regierungsamt nur deshalb, da es ihm mehr Möglichkeiten für die Durchsetzung seiner praktischen Reformideen bieten konnte. Nach Übernahme des Amtes, setzte er sofort die Frangen der Theiss- und Theisstalregulierung auf die Tagesordnung. Zwischen 1845—47 unternahm er in dieser Landschaft drei grosse Informations und Organisationsreisen. In der Folge vereinigten sich die Interessierten zu regionalen Wasserverbänden und erklärten am 9. Januar 1846 auf der in Pest verkündeten Generalversammlung den Theissverband — ein zentrales Organ der regionalen Vereinigungen — für gegründet. Gleichzeitig wurde auch die Direktion gewählt. Die Beteiligten waren bereit, den Grundsätzen Széchenyis entsprechend, einen Teil der materiellen Lasten der Regulierungsarbeiten zu übernehmen, wandten sich aber auch an die Regierung um Unterstützung zum Beginn der Arbeiten. Die Bereitstellung des erforderlichen Kapitals forderte grosse Anstrengungen von Széchenyi. Sein Vorhaben beleuchten folgende Zeilen aus seinem an den Kaiser gerichteten Memorandum vom 13. Februar 1846: „Es handelt sich meines Erachtens im gegenwärtigen Falle nicht so sehr um die Regulierung des Theissgebietes als um die Errechung eines höheren Zweckes, jenes nähmlich, dass die Regulierung Euer Mayestät sich der Sympathie eines io 145