Mészáros Vince: Széchenyi és a magyar vízügyek (VÍZDOK, Budapest, 1979)

Német nyelvű összefoglaló

Von der etwa 5 monatigen Studienreise kehrte er mit rei­chen Erfahrungen und Plänen zurück und führte danach eine kräftige Propaganda für die Regulierung der Donau, beson­ders der unteren Donau und eine Beseitigung der Schiffahrts­hindernisse, sowie der die Schiffahrt im Eisernen Tor ge­fährdenden Felsenriffe. 1833 wird er endlich zum königlichen Kommisar für die Regulierung der unteren Donau ernannt. (Vermutlich wollte man ihn dadurch aus dem öffentlichen Leben ausschalten.) Voller Begeisterung nimmt er die Arbeit an in Angriff. Als Entwurfbearbeiten und die Ausführung leitender „dirigieren­der Ingenieur” wird der prominente Fachmann Paul von Vásárhelyi engagiert. Széchenyi nimmt denselben sogar auf eine Studienreise nach England mit, wo gleichzeitig auch die nötigen Maschinen und Requisiten angeschaft und Vásárhe­lyis Regulierungspläne miterfahrenen englischen Sachverstän­digen besprochen werden. Nach der Rückkehr beginnt die Arbeit. Es gelingt dem Grafen, durch rege diplomatische Tä­tigkeit die Unterstützung des serbischen Fürsten Milos Obre- novich und die Sympathie des Moldauer rumänischen Fürsten Alexander Ghika zu gewinnen, ferner den Widerstand der türkischen Behörden zu brechen und die Schikanen seitens des Militärs abzuwehren. Die materiellen Grundlagen sichert die Unterstützung des gutgesinnten Erzherzog-Palatinus Joseph, der aus dem sogenannten Salzfond, auf mehrere Jahre verteilt, 550 Tausend Gulden für die Regulierungsarbeiten genehmigt. Gleichzeitig sorgt Széchenyi für die erforderlichen Arbeitskräfte, für ihre Unterbringung und Ernährung; meh­rere Jahre hindurch lenkt er monatelang an Ort und Stelle persönlich die Baumassnahmen, um ihren ungestörten Fort­schritt zu sichern. Den ersten Triumphf feierte er an 14. April 1834, als nach angestrengter Arbeit eines Jahres das erste Dampfschiff, die „Argo”, das Eiserne Tor passierte. Die Regulierungsarbeiten liefen 3 Jahre hindurch syste­matisch und sicherten bei mittlerem Wasserstand die zeitge- mässen Bedingungen zur gefahrlosen Schiffahrt auf der un­teren Donau. Gleichzeitig wurde am rechten Donauufer, dem ehemaligen römischen Kriegstweg (Trajan-Weg) gegenüber, eine, das ganze Eiserne Tor durchquerende, 120 km lange künstliche Strasse (später Széchenyi-Strasse genannt) aus­gebaut, wodurch das Eiserne Tor auch einem Verkehr auf dem Festland erschlossen wurde. 143

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