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Tamias sibiricus orientalia (BONHOTE, 1899) 1 9, Inv .Nr .68.543.1 ., Balg und Schädel, Archangal Aj mag: Changaj Gebirge, zwischen Somon Ichtamir und Somon Culuut , ungef . 20 km W von Somon Ichtamir, 3 km S vom Tal des Flusses Chanuj gol, 2150 m, 20. VII. 1966. (719) - Typische Hochgebirgesteppe mit Nadelwäldern. Am Waldrand gesammelt. Masse: Tabelle IV. Zum Vergleich standen 2 chinesische Exemplare und ein Tier aus NW Sibirien (Fluss Indiglrka) zur Verfügung, die vermutlich ebenfalls zu dieser Unterart gestellt werden können .Es ist auffallend, dass an unserem mongolischen Exemplar die rötlichen Haare in den beiden mittleren hellen Längsstreifen mehr vorwärts dringen als bei unseren chinesischen Tieren. Die beiden seitlichen hellen Längsstreifen sind in ihrer ganzen Länge rötlich angeflogen. Während bei den chinesischen Exemplaren ein rötlicher Anflug der Grundfarbe nur von der Lendengegend an wahrzunehmen ist, ist bei unserem mongolischen Belegstück die Grundfärbung der Flanken von der Nackengegend an rötlich angeflogen. Dieser rötliche Anflug wird durch die rötliche Spitze der Deckhaare dieser Körpergegend verursacht . Die Farbe dieser rötlich-gelben Deckhaare ähnelt jener des Basalteils der Schwanzhaare der chinesischen Tiere. Basalteil der Schwanzhaare beim mongolischen Exemplar etwas blasser und eben deshalb auch der Gesamteindruck der Schwanzbehaarung merklich blasser. Ein anderes Vergleichsexemplar aus der Umgebung des Flusses Indigirka entbehrt in seinem Grundton fast jeglichen rötlichen Anflug, nur in der Schwanzgegend und am Ende der beiden mittleren hellen Längsstreifen ist die Grundfarbe rötlich angeflogen. Auch die Unterseite ist bei diesem sibirischen Tier anders gefärbt: sie ist gelblich, während die chinesischen und das mongolische Exemplare unten weiss - schmutzig weiss gefärbt sind. Die Wangengegend zwischen dem dunklen Unteraugenstreifen und der Kehle ist an unserem mongolischen Exemplar am hellsten; üb-