O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)

Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.

geleistet wurde und die' in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun­derts begonnene Arbeit erfolgreich weitergeführt werden konnte, gilt die Säugetier-Fauna Zentralasiens, inbegriffen auch die der Mongolei, aber noch immer nicht als vollkommen erforscht. Es ist noch immer mit dem Vorkommen von Arten, bzw. Unterarten zu rechnen, die in den angrenzenden Gebieten, vor allem aus den südlichen Teilen Sibiriens schon nachgewiesen werden konnten. Auch über die Verbreitung einer Anzahl von Unterarten herrscht noch eine Unklarheit. Aus diesen Gründen kann dem von Dr. Z .KA­SZAB gesammelten Säugetiermaterial - wenn es auch zahlenmässig z. B. jenem der Mongolisch-Deutschen Biologischen Expeditionen (seit 1962) (vgl. STUBBE & CHOTOLCHU, 1964; NICHT , SCHÜNZEL & DAWAA, 1971) hinterbleibt - eine besondere mammalogische Bedeu­tung zugeschrieben werden. MATERIAL UND METHODIK Gesammelt wurden insgesamt 98 Exemplare, die - wie schon er­wähnt - 23 Arten, bzw. 27 Unterarten der mongolischen Säugetier­Fauna repräsentieren. Zahlenmässig verteilen sich die gesammel­ten Tiere unter den verschiedenen Ordnungen wie folgt: Ordnung Insectivora Lagomorpha Rodentia Art Exemplar 3 7 4 11 16 80 Ein Teil der Tiere wurde mit Kleinkaliber-Gewehr erlegt, ein anderer Teil mit Kleinsäugerfallen, bzw. Ethylenglycol-Boden­fallen gefangen. Mit diesen Bodenfallen konnte KASZAB ein Tier­material sammeln, das zahlreiche vollständige Skelette, sowie tadellose Bälge und Schädel lieferte.Die wissenschaftlich wert­vollsten Belegexemplare von Kleinsäugerarten, die eine verbor­gene Lebensweise führen, befanden sich gerade in dem mit die-

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