O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 1/1-2. (Budapest, 1959)

Jánossy, D.: Kleinvertebratenfauna aus der holozänen Ausfülung der Felsnische von Istállóskő 113-120. o.

Virulenz in die Zeitspanne des Spätpaläolithikums /bzw. Me­solithikuas-Epipaläolithikums/ gelegt werden kann und diese Art wurde nur infolge der dieser Zeitspanne folgenden Bewal­dung auf das innere Gebiet der Grossen Tiefebene Ungarns •erdrängt /JÁH0SSY, 1953, 1956; KRETZOI, 1957/. Die heutigen Relikten-Flecke liegen auch ziemlich weit vom Bükk-Gebirge , in dessen Höhlen, im Gegensätze zu jenen in Westungarn, die Sicl8t a-Reete naoh unseren bisherigen Kenntnissen jederzeit ziemlich spärlich vorkamen /Puskaporos,KORMOS,1911, Petényi ­Höhle/. Über des Torkommen des Baumschläfers / Dyromys nltedul a/ - unter anderen häufigen Schläferarten - soll noch einiges bemerkt werden. Diese Art kannten wir bis jetzt nur aus dem Einzelfund des Holozäns der Petényi-Höhle.obzwar sie derzeit immer spärlicher,als andere Schläferarten,überall in unserem Lande auf bewaldeten Gebieten vorkommt .übrigens ist Dyromy s . - wie bekannt,- in europäischer Hinsicht eine ausgesprochene östlich-südöstliche Art, deren westlichste Fundorte im alte­ren HolozSn anscheinlich auf dem Gebiete Ungarns lagen und die sich nur in letzter Zeit in das Gebiet Westeuropas ver­breitet haben dürfte /G.BRUNNER fand bis jetzt im Holozän von Süddeutschland die Reste dieser Art nicht/. Der einzige Arvlcol a-Zahn scheint, ähnlich der Slcist a­Mandibel fossil zu sein. Die Funde der Wasserratte sind im Holozän allgemein spärlicher, als im Pleistozän, welche Tat­sache unter anderem dadurch erklärt «erden kann, dass die wässerigen Flachen während der, nach dem Postglazial ein­treffenden Aufwarmung minderer wurden, obzwar in dieser Sa­che auch tafonomi8che Ursachen eine Rolle spielen konnten /Gewöllen anderer Eulenarten/. Es ist interessant die prozentuale Verteilung der Wald­maus und der Wühlmäuse in der unteren und der oberen Schicht vor Augen zu halten. Die Mehrzahl der Reste stammt in beiden Schichten von der Waldmaus,die übrigens das leitende Element unserer holozönen Mikrofaunen ist, - und die Menge der Reste

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