Nemes János: Heilendes Budapest - Unser Budapest (Budapest, 1993)

Wenn eine Behandlung im Krankenhaus Notwendig ist

ihren Glauben ausüben, und den Jüdischen Ritualen entspre­chend, koscheres Essen bekommen. Seine Aufrechterhal­tung wird durch die israelitische Glaubensgemeinschaft und durch Spenden abgedeckt. Für ungarische Staatsbürger ist die Behandlung umsonst, Ausländer müssen bezahlen, aber verglichen mit westlichen Preisen nicht viel. (Adresse: 1145 Budapest, xiv., Amerikai út 53-55. Tel.: 251-5288; 251-5518) Medicanart Kft. (GmbH) In dem brandneuen, modernen Gebäude der Privatklinik wer­den plastische und Schönheitsoperationen, wie: Brustkorrek­turen, Schenkelplastik, Fettabsaugen, gesichtschirurgische Eingriffe und Faltenentfernung durchgeführt. Sie nehmen aber auch Hautverpflanzungen, sowie die Entfernung von Tätowierungen und Muttermalen vor. Es gibt Zwei- und Drei-Bettzimmer und Vollverpflegung. (Adresse: 1191 Budapest, xix., Nagyszebeni út 33. Tel.: 148-8578) Medizinische Landes-Rehabiiitationseinrichtung In einer wunderschönen Umgebung in den Budaer Bergen, an der Grenze zwischen Budapest und Budakeszi, liegen nicht weit, von einander auf einem 56 Kataster großen Gebiet die beiden größten Sanatorien von Budapest. Das Korányi TBC und Pulmonologische Institut - die Hochburg im erfolgrei­chen Kampf gegen die Tuberkulose - und das Landesinstitut für Rehabilitation. Letzteres wurde 1917 ursprünglich als Lun­gensanatorium der Landesverteidigung gebaut, später zum Extrapulmonalen TBC-Zentrum umgerüstet. 1975 veränderte es sein Profil. Das auf 530 Betten erweiterte Institut ist das größte Sanatorium des Landes zur Versorgung von Bewe­gungsbehinderten. In den 13 Abteilungen für Liegepatienten werden u. a. gelähmte Patienten, Patienten mit Schädelverletzungen, sol­che mit Wirbelsäulenverkrümmungen und Mehrfachverletzte geheilt und nachbehandelt. Außerdem gibt es noch die Am­putierende, die Gelenkeiterungen behandelnde Septische und eine Psychosomatische Abteilung. Ihre Tages-Kranken- abteilung wiederspiegelt die modernen Heilprinzipien: Hier beschäftigt man sich mit der Rehabilitation der weniger schwer Kranken, des Gehens mächtigen Bewegungsbehin­derten. Der orthopädische Operationssaal ist einer der mo­dernsten des Landes. Hier werden unter anderem Hüftgelenks­prothesen eingesetzt, sowie Amputationen und komplizier­tere Wirbelsäulenoperationen durchgeführt. Die Einrichtung des zentralen Sportraumes ist speziell auf Bewegungsbehin­derte abgestimmt. Gut ausgebildeten Heilturner bemühen sich, den invaliden - durch Einüben der Prothesen und Roll­31

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