Prohászka László: Reiterstandbilder - Unser Budapest (Budapest, 1997)

Der heilige Georg (Relief an der Mauer des Sändor-Palastes) An beiden Enden der Mauer im Hintergrund wurden die Wappen der Städte eingemeißelt, in welchen bis 1918 eine Artilleriegarnison bestand. Das Denkmal erlitt Ende des Zweiten Weltkrieges schwe­re Beschädigungen. (Ungefähr fünfzehn Jahre stand es halb in Trümmern auf dem Palota tér und wurde schließ­lich 1959-60 abgerissen. An seinen Platz gelangte 1961 das Dózsa-Denkmal von István Kiss, das mit seiner viel kri­tisierten Zerrissenheit den Platz nicht so ausfüllen konnte wie der einheitliche Block des Kavallerie-Denkmals. Nach den allgemein bekannten großen Denkmälern kam es noch Ende der dreißiger Jahre zur Einweihung ei­nes Reiterstandbildes: am 14. Mai 1939 wurde in der Nähe des Hauptgebäudes der Militärakademie, am Rand der Großen Wiese, die Reiterstatue des Heiligen Georg, des Schutzheiligen der berittenen Waffengattungen, enthüllt. Sándor Oláh, der übrigens nicht zu den hervorragendsten Künstlern seiner Zeit gehörte, stellte seinen Reiter auf ein hohes Kalksteinpostament. Die Reiterstatue ist kleiner als 44

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