Meskó Csaba: Heilbäder - Unser Budapest (Budapest, 1998)

Das Glasmosaik der Kuppel im Széchenyi-Bad In dem sogenannten Czigler-Flügel des Badegebäudes befindet sich das Heilbad; zu den Badeabteilungen gelangt man durch den Gang auf der zum Park des Stadtwäld­chens gelegenen Südseite. Das eklektizistische Gebäude ist der Schmuck des Stadtwäldchens. Die äußeren Sta­tuen stammen von Ede Teles und Géza Maróti. Hinter dem Haupteingang liegt der Vorraum, von dort führt der Weg in eine große, barocke Kuppelhalle. Diese prächtig ge­schmückte Halle bildet den Mittelpunkt des Gebäudes. Die Kuppel ziert innen bis zum Hauptgesims hin ein Glas­mosaik. (Ganz oben sind der Sonnengott auf einer Qua­driga, darunter im Kreis die Allegorien der zwölf Monate zu sehen. Zwischen den Fenstern Badeszenen der Ägypter, Griechen, Römer und der Orientalen, auf den Wandflä­chen zwischen den Bogen die Thermal-, Heil-, Spring- und Trinkquelle, auf den beiden Bogenfeldern die allegori­schen Gestalten der Kraft und der Schönheit.) Das Glas­mosaik der Kuppel ist das Werk von Miklós Vajda und Mik­sa Roth. Dem Eingang gegenüber steht ein bronzener Springbrunnen des Bildhauers József Róna. Von der Kuppelhalle aus gelangt man in die Thermal­abteilungen für Frauen und für Männer, zu denen Becken mit Heilwasser von verschiedenen Temperaturen, Heißluft- und Dampfkammern gehören. Es können auch er­frischende oder Heilmassagen in Anspruch genommen werden. Vier Meter breite Gänge führen von der Badehalle rechts 35

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