Gerle János: Paläste de Geldes - Unser Budapest (Budapest, 1994)

Details der Einrichtungen der Nationalen Sparkasse (Entwurf Gyula Kaesz), die für die Handelsbank und Kreditbank sorgfältig RENOVIERT WURDEN (NACH PLÄNEN VON PETER WAGNER) Zwischen den zwei Weltkriegen hatte das Bankennetz, trotz bedeutender Veränderungen, die bestehenden Ge­bäude nicht ausgewachsen. Natürlich wurden zahlrei­che neue Bankfilialen gegründet, die in ihrer Original­form nicht erhalten geblieben sind. Zu den wenigen Ausnahmen gehört die beispielhaft renovierte Filiale der Handels- und Kreditbank am Károly körút 20. (Ent­wurf des Büros König und Wagner), welche den großzü­gigen eleganten modernen Stil am besten widerspie­gelt. (Das ursprüngliche Gebäude und die erhaltene Einrichtung waren 1939 nach Plänen von Gyula Kaesz für die Nationale Sparkasse AG angefertigt worden.) Der bedeutendste Finanzbau aus dieser Zeit ist die Finanzzentrale Ecke Szabadság tér und Oktober 6. utca (László Lauber und István Nyíri, 1938-1940). Schon bei der Verkündung des Wettbewerbsresultates im Jahr 1937 hatte man den Entschluß mit der Begründung angefochten, daß dieses Gebäude nicht in die Umge­bung passe. Der Protest schwoll während des Baus zum öffentlichen Skandal an, da ein Teil der Zeitgenossen der Meinung waren, daj3 das Werk der beiden Architek­ten, die heute als einheimische Meister der modernen Architektur betrachtet werden ...sogar den elementarsten Ansprüchen der Kunst­architektur nicht entspräche, dem nämlich, daß 63

Next

/
Oldalképek
Tartalom