Juhász Gyula - Szántó András: Hotels - Unser Budapest (Budapest, 1999)

Appartements auch als Pension verwenden konnten. Der Hauptstädtische Kommunalrat und der Schwa- benberg-Verein sorgten gemeinsam dafür, daß die gro­ße Baufreude in dem schon damals unter Naturschutz stehenden Gebiet keine bleibenden Schäden anrichte. Es wurden nur solche Baupläne bewilligt, die gut in die Umgebung und die Landschaft paßten. In den zwanziger-dreißiger Jahren erhielten vor allem solche ungarische Architekten Aufträge, die im Geist des Bauhauses arbeiteten und sich schon einen Namen gemacht hatten. Hotel MAJESTIC, Ferienheim-Pensionen MIRABEL und LOMN1C XII., Karthaüsi út 2, 6 ünd 8/a Die erste Pension auf dem Schwabenberg wurde - mit herrlichem Ausblick auf die Stadt - 1937 nach Plänen von Emil Bauer gebaut. Die Majestic verfügte über 24 Zimmer, eine Dachterrasse mit Duschen, einen sorg­fältig gepflegten Park, Hängegarten und Sportplätze. Durch seine bravouröse Plazierung schien das vier­stöckige Gebäude sich vollkommen der Bergland­schaft anzupassen. Das Erdgeschoß des auf einen stei­len Abhang gebauten Hauses lag viel tiefer als die Stra­ße dahinter; so konnte man von hinten (von der Kart- hausi utca) nur die beiden obersten Stockwerke sehen. Der Eingang der Pension befand sich nicht im Erd­geschoß, sondern im dritten Stock - so gelangte man über eine Brücke in das Gebäude - fast wie bei einem Das Majestic in den 50er Jahren 48

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