Matits Ferenc: Protestantische Kirchen - Unser Budapest (Budapest, 2003)

■ Dai Innere der Kirche mit den beiden Emporen bäude. An seinem Äußeren verrät nur die sechs Meter breite Treppe, die zum Eingang führt, der Uhrturm sowie der Stern auf der Turmstange die kirchliche Funktion. Über dem Eingang wurde vor kurzem die Aufschrift Kirche der Heim­kehr angebracht. Gehen wir die Stufen hinauf, so treten wir im Hochparterre in die Kirche mit einem 340 Quadratmeter Grundriß. Die Kirchengemeinde des Stadtteils Innere Leopold- und Theresienstadt war Anfang der 1930er Jahre entstanden. 1938 begann sie mit dem aus öffent­lichen Spenden und Sammlungen eingeflossenen Geld auf dem von der Haupt­stadt erhaltenen 196 Quadratmeter großen Grundstück die Kirche zu bauen. Mit den Plänen des Gebäudes wurden die Architekten Gyula Dabasi Halász und Sándor Győry beauftragt. Mit der Gestaltung der inneren Räume, der Einrichtungen und des Mobiliars wurde der Kunstgewerbe-Professor Károly Bodon beauftragt, der die Aufgabe in volkstümlich-magyarischem Stil, auf hohem Niveau bewältigte. Der Bildhauer Béla Ohmann (1890-1968) nahm ebenfalls an der Ausführung teil. Nach der Grundsteinlegung am 12. November 54

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