Matits Ferenc: Protestantische Kirchen - Unser Budapest (Budapest, 2003)

unterbrochen. Unter der Turmhaube öffnen sich nach allen vier Himmelsrich­tungen größere, von Bogen geteilte Doppelbogenfenster. Auf der Spitze der gemauerten Haube befindet sich ein Kreuz. An den Turm schließen sich zu beiden Seiten Nebentürme mit hexagonalem Grundriß an. Der Dachfirst er­hielt einen Husarenturm. Eine Spende der Hauptstadt machte es möglich, daß 1932 von der Soproner (Oedenburger) Firma Seltenhoffer eine Glocke be­stellt werden konnte. Die 783 Kilogramm schwere Glocke (auf den Ton F ge­stimmt) stürzte in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges infolge eines Bombentreffers in die Tiefe und zerbrach. Seit 1946 erklingt nun die neu ge­gossene Glocke, seit 1978 elektrisch betrieben. Das Innere der Kirche wird durch Eisenbetonbogen rhythmisch gegliedert, dazu kommt eine aus Holz gefertigte Decke. Die vier Bogen teilen den Kirchenraum in fünf Teile. In dem mit einem separaten Dachstuhl versehenen gewölbten Chor steht der durch drei Stufen erhobene sarkophagartige Altar, über welchem sich das Bild Der zweifelnde Thomai von Dezső Raksányi (1879-1950) befindet. Links von ■ Außenamicht der Kirche 26

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