Szegő Dóra - Szegő György: Synagogen - Unser Budapest (Budapest, 2004)

berger an die während des Zweiten Weltkrieges aus dem damals zum Provinz- Gendarmeriebezirk gehörenden Újpest deportierten Juden. Die vier Reliefs stellen den Todesmarsch, die Zwangsarbeit, das Treiben von Frauen und Kindern in die Gaskammern und schließlich die Befreiung des Gettos dar. An der Gartenseite be­finden sich Marmortafeln mit den Namen der Opfer. Von 1897 an war Lajos Venetia- ner, der weltbekannte Geschichtswissenschaftler und Lehrer am Rabbinerseminar, der Rabbiner der Synagoge. Die Synagoge für tausend Personen ist heute, trotz der Vernichtung der einstigen Mitglieder, an den hohen Feiertagen fast wieder so voll wie früher. In den 1970er Jahren wurde sie renoviert, der Kultursaal neben der Synagoge wurde vergrößert und im zweistöckigen Gebäude das Altenheim der Budapester jüdischen Gemeinde eingerichtet. Die Synagoge in der Kazinczy utca Die orthodoxe Synagoge in der Kazinczy utca wurde 1912—13, vier Jahtzehnte nach der Rombach gebaut, jedoch noch immer im Gegensatz zum neologen Sakralbau in ■ Die Synagoge in der Kazinczy utca 6l

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