Ferkai András: Wohnsiedlungen - Unser Budapest (Budapest, 2005)

typen, von der Kleinwohnung für 2-3 Personen bis zu den für einen vollständigen Haushalt geeigneten Wohnungen für 2-6 Personen, von den zweigeschoßigen Reihenhäusern bis zu den verschiedenen Varianten der dreistöckigen Gebäude (Würfelhaus, Sektionshaus, Zeilenhaus mit äußeren Gängen usw.). 1959 schrieb man einen landesweiten Wettbewerb für den Entwurf von Wohnungsmöbeln aus, welche für die Einrichtung dieser Wohnungen geeignet sein sollten. Die besten ausgezeichneten und gekauften Entwürfe der Wohnungsausschreibung dienten zur Verwirklichung des ersten Abschnittes der Óbudaer experimentellen Wohn­siedlung. ln der zweiten Periode wollte man sechs-siebenstöckige Wohngebäude bauen. Im Dezember 1958 wurden sieben Architekten-Paare aufgefordert, die Pläne zur Bebauung der Wohnsiedlung anzufertigen. Auf Grund des mit dem I. Preis ausgezeichneten Entwurfes (Albert Kiss und János Pomsár, Buváti) be­gann man im Mai 1959 mit dem Bau der experimentellen Siedlung und schon im Sommer des nächsten Jahres stellte man die eingerichteten Wohnungen der breiten Öffentlichkeit vor. Siebzehn Gebäude wurden nach den Entwürfen der Wohnungsausschreibung gebaut, drei weitere Wohnhäuser hingegen gemäß gül­tiger Standardpläne (um sie vom Standpunkt der Wirtschaftlichkieit mit den neuen Typen zu vergleichen). Die mittelgroßen Häuser (László Borostyánkői, Dezső Dúl, János Pomsár, 1961-63) sind Exemplare aunderswo schon verwirk­lichter Standardpläne. Die Óbudaer experimentelle Wohnsiedlung ist Abdruck eines glücklichen his­torischen Augenblicks. Nach der niedergeworfenen Revolution von 1956 gab es ■ Häuter von mittlerer Höhe in der Óbudaer experimentellen Wohmiedlung (Deuő Dúl.1963) 57

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