Faurest, Kristin: Zehn Budapester Plätze - Unser Budapest (Budapest, 2010)

■ Amicht des Szent litván park, i960 sehen sind). Die sommerlichen Blumenbeete sind sehr schön und malen kühne Farbflecken vor den Hintergrund der alten Bäume. Nicht sehr angenehm ist, dass der Besucher am Haupteingang an einer Wächterbude und einer Wache vor­beispazieren muss. Dies hätte überdacht und anders gelöst werden können. Ein Wächter - d. h. nicht ein Gärtner oder Parkangestellter, sondern jemand, der be­tont auf Ordnung sorgt — w-irkt in einem Park störend. Es betont ein Fehlen von Vertrauen in den Besucher des Parks, die Voraussetzung schlechten Verhaltens. Instinktiv fühlt man sich beim Vorbeigehen an einer Wache nicht gut - man fühlt nicht Schutz sondern Argwohn. Szent István park verfügt über eines der schönsten Panoramen im öffentlichen Raum der Stadt — eine herrliche Aussicht auf die Donau, die Margareteninsel und Margaretenbrücke, sowie auf die Budaer Berge. Und ist natürlich, wie so viele andere Orte der Stadt, so nahe und gleichzeitig so weit von der Donau - durch mehrere Verkehrsstraßen hoffnungslos von ihr abgeschnitten. Der Park wird durch den Újpesti rakpart (Neupester Kai) vom Fluss getrennt, dessen frühere 59

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